Innovationsquartier Steilshoop

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Jennifer Greve wünscht sich statt großer Projekte lieber ein schimmelfreies Zuhause.
Steilshoop. In Hamburgs Großsiedlung Steilshoop, die mit 15 000 Einwohnern die Größe einer Kleinstadt hat, haben die Eigentümer gemeinsam mit der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt und dem Bezirksamt Wandsbek das Innovationsquartier Steilshoop (InQ) ins Leben gerufen mit dem Ziel, die Wohn- und Lebensqualität im Stadtteil Steilshoop aufzuwerten. Der Senat hat jetztdafür die rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen. Die Bau- und Umgestaltungsmaßnahmen für das Innovationsquartier in Höhe von rund 2,4 Millionen Euro werden voraussichtlich 2017 abgeschlossen sein. Zusätzlich plant die Stadt rund 4,4 Millionen Euro Städtebauförderungsmittel u.a. für die Neugestaltung der Fläche vor dem Einkaufszentrum ein. Jennifer Greve, alleinerziehende Mutter aus Steilshoop hat ganz andere Wünsche. „Ich würde mich schon freuen, wenn die Wohnungsbaugesellschaften ihrer Pflicht im Kleinen nachkommen, indem sie für schimmelfreie und bewohnbare Wohnungen sorgen“, so die junge Frau.
Monika Schober-Franke hingegen freut sich, dass vor allem das Einkaufszentrum auf der Agenda des Innovationsquartiers steht. „Ich wohne seit 30 Jahren in Steilshoop. Vieles wurde schon gemacht, nur das Einkaufszentrum ist ein Schandfleck“, empört sie sich. Gerne würde sie auch in ihrem Stadtteil Einkaufen und Bummeln gehen. (ts)
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