Ist der Rosenbrook-Weg ein Niemandsland?

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Altes Laub und Gestrüppreste machen den Gehweg Rosenbrook glitschig. Weil hier im „Niemandsland“ kein Wegewart zuständig ist? Foto: Hanke
Hamburg: Rosenbrook |

„Vergessene“ Straße zwischen drei Hamburger Stadtteilen verdreckt mehr und mehr

Von Christian Hanke
Eppendorf/Groß Borstel

Der Fußweg zwischen Rosenbrookbrücke (über die Tarpenbek) und der Brücke der Güterumgehungsbahn über die Straße Rosenbrook ist nicht gerade der sauberste. Reste von Sträuchern und viel altes Laub nehmen jede Menge Raum ein. Teilweise ist der ganze Gehweg eine glitschige, schwer begehbare Fläche. Einige Anwohner haben dafür nur eine, der Beschilderung nach, plausible Erklärung: Hier herrscht Gesetzlosigkeit. Wir befinden uns in einem Niemandsland.

Bezirk Hamburg-Nord will reagieren

Denn: der Stadtteil Eppendorf beginnt kurz vor der Brücke der Güterumgehungsbahn. Das zeigt eines der üblichen roten Stadtteilschilder an, das stadteinwärts exakt vor der besagten Brücke steht. Doch auf der anderen Straßenseite fehlt ein solches Schild. Die vermeintlich angrenzenden Stadtteile Groß Borstel und Alsterdorf beginnen erst an der großen Kreuzung Rosenbrook, Borsteler Chaussee, Deelböge – wenn man den Stadtteilschildern folgt. Der Hinweis auf Groß Borstel befindet sich am Anfang der Borsteler Chaussee, der für Alsterdorf am westlichen Ende der Deelböge. Die Straße Rosenbrook gehört offenbar zu keinem Stadtteil – und wird deswegen nicht gesäubert? Sie wird. Das Bezirksamt Hamburg-Nord hat umgehende Beseitigung der Verschmutzung angekündigt. Die Stadtteilschilder Groß Borstel und Alsterdorf stehen übrigens erst an der großen Kreuzung, weil man hier nach Groß Borstel oder Alsterdorf hineinfährt. Die Straße Rosenbrook ist zwischen beiden Stadtteilen geteilt. Das macht es so kompliziert, gleich hinter der Brücke der Güterumgehungsbahn die entsprechenden stadtauswärts Stadtteilschilder aufzustellen, denn zur rechten Seite beginnt Alsterdorf, und nur zur linken Seite Groß Borstel.
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