KaifuDogs-Initiative zuversichtlich

Anzeige
Heike Krüger, Harald Cramer, Tanja Kröger, Dagmar Johns und Claudia Laermann von der KaifuDogs-Ini (v. l.) Foto: Haas
Hamburg: Kaiser-Friedrich-Ufer |

Rund 6000 Unterschriften für Bürgerbegehren gegen die Anleinpflicht von Hunden sollen im Sommer vorliegen

Hoheluft Die seit Jahresbeginn eingeführte Leinenpflicht im neuen Isebek-Park erhitzt weiter die Gemüter – vor allem die der benachbarten Hundehalter. Denn vor Jahren hatten sie sich gegen eine Amüsiermeile und für die Erhaltung des Grünzugs am Isebekkanal eingesetzt und die Bürgerbegehren „Hände weg vom Isebek“ unterzeichnet. Aus diesem Grund wird der Grünzug aktuell für rund 800.000 Euro umgestaltet. Doch jetzt sammeln sie selbst Unterschriften – jedes Wochenende an Info-Ständen am Isebek-Ufer: für die Erhaltung des Status quo und gegen neue Nutzungseinschränkungen. Wie berichtet läuft seit 27. April das Bürgerbegehren der KaifuDogs-Initiative (das Wochenblatt berichtete). Der Grünzug am Kaiser-Friedrich-Ufer soll Freilaufzone für Vierbeiner mit „Hundeführerschein“ bleiben, so die Kernforderung. Auch gegen die Einrichtung von Langgraswiesen, die niemand betreten darf, wehren sie sich.

„Runder Tisch Isebek“ brachte keine Lösung

Heike Krüger zückt beim Ortstermin sofort ihren gelben Ausweis, der sie nach § 9 des Hamburger Hundegesetzes berechtigt, mit ihrer Hündin Kaya nach einer Gehorsamsprüfung ohne Leine Gassi zu gehen. Doch im neu entstehenden Isebek-Park schreiben Schilder seit Jahresbeginn einen generellen Leinenzwang vor. „Uns reicht’s, wir wollen nicht von der Nutzung des Parks ausgeschlossen werden“, sagen Heike Krüger und Harald Cramer. Mit Annegret Ketzler zeichnen sie als Vertrauensleute für das Bürgerbegehren verantwortlich, nachdem Gespräche mit dem „Runden Tisch Isebek“ und dem Kerngebietsausschuss (KGA) im Sande verliefen. Sie sind sicher, schon im Sommer beim zuständigen Bezirksamt Eimsbüttel 6.076 gültige Unterschriften für das Bürgerbegehren vorlegen zu können. KGA-Mitglieder sowie Mitwirkende des „nicht ganz runden Tischs“ hätten bereits eingeräumt, dass sie die Interessen der Hundehalter ignoriert hatten. „Im KGA findet sich kein einziger Hundebesitzer, keiner hat Ahnung von artgerechter Haltung“, bekräftigt Dagmar Johns, mit Mischlingshündin Lili bei den KaifuDogs engagiert. (wh)

Weitere Infos: KaifuDogs

Lesen Sie auch: Hundebesitzer gegen Isebekpark-Konzept

Lesen Sie auch: Hunde weg vom Isebek?
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige