Kleine Zeitreise

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Maria Koser (l.) und Sabine Maurer, die Leiterinnen des Stadtteilarchivs Eppendorf und Hakim Raffat, Stadtteilhistoriker, freuen sich auf den Aktionstag Foto: ch

Geschichtswerkstätten öffnen Archive am Aktionstag

Eppendorf/Winterhude Geschichte des Stadtteils hautnah – das bietet der Tag der Geschichtswerkstätten, der am Sonntag, 4. Oktober, zum zweiten Mal veranstaltet wird. 17 der 20 Hamburger Geschichtswerkstätten und Stadtteilarchive beteiligen sich in diesem Jahr an der Aktion. Auch dabei: das Stadtteilarchiv Eppendorf und das Jarrestadt-Archiv.
Die Eppendorfer bieten Neues: um 12 Uhr informiert das Stadtteilarchiv über die eigene Geschichte, die Geschichte des Hauses, in dem sich das Stadtteilarchiv und das Kulturhaus Eppendorf befinden, mit Ausblick in die Zukunft – eine kleine Zeitreise vom „Haus für gefallene Mädchen“ zu „Martini 44“. Letzterer Begriff bezeichnet das neue Mehrgenerationenwohnprojekt, das in das frühere Krankenhaus Bethanien, Martinistraße 44, einziehen wird. Auch Stadtteilarchiv und Kulturhaus werden in das benachbarte Gebäude mit einziehen, das derzeit entkernt wird. Von 12.30 bis 14.30 Uhr stehen die Archive am Julius-Reincke-Stieg 13a (früher Martinistraße 40) allen Gästen offen.
Ein besonderes Highlight wird ab 15 Uhr im Röhrenbunker am Ernst-Thälmann-Platz (Tarpenbekstraße 68), geboten: die Künstlerinnen Heike Freiburg und Nicole Franz führen durch ihre Ausstellung „Verklärt, verdrängt und abgeheftet – Objekte zur Erinnerung“. Die Ausstellung kann am 3. und 4. Oktober, 12 bis 18 Uhr, besichtigt werden.
„Offenes Archiv“ bietet auch das Jarrestadt Archiv, Wiesendamm 123. Von 14 bis
17 Uhr stehen die Mitarbeiter für Gespräche zur Verfügung, zudem wird es auch Kurzvorträge zur Geschichte der Jarrestadt geben. „Das Konzept stimmt“, findet Hakim Raffat, Autor aus Eppendorf. Im vergangenen Jahr kamen rund 1.500 Besucher in die Geschichtswerkstätten. (ch)

Weitere Infos: Jarrestadt Archiv und Stadtteilarchiv Eppendorf
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