„Laufen wie auf Eiern“

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Günter Deeken findet den Zustand des Gehweges vor seiner Haustür an der Maria-Louisen-Straße nicht hinnehmbar. Foto: Gemeinholzer

Zustand des Gehweges Maria-Louisen-Straße gefährlich

Winterhude. Es ist nur ein kurzer Abschnitt der Maria-Louisen-Straße von der Ecke Barmbeker Straße bis zum Johanneum, aber dieser Gehweg hat es in sich: „Die Leute laufen hier wie auf Eiern. Gerade in der dunklen Jahreszeit ist es gefährlich“, sagt Anwohner Günter Deeken. Schon oft habe er beobachtet, dass Passanten straucheln oder sogar hinfallen. „Der Weg ist hier derart uneben: Steine ragen hervor, Sand sackt ab – fürchterlich“, findet der Rentner.
Auch sei es auf dem schmalen Weg schwierig, den lädierten Bereichen auszuweichen – gerade wenn sich Fußgänger und Familien mit Kinderwagen oder Fahrrädern begegnen. Deeken fordert das Bezirksamt auf, die Mängel schnellstmöglich zu beheben. Auch dessen Sprecher Peter Hansen gibt zu, dass der Zustand des Weges zu wünschen übrig lässt: An einigen Stellen hätten die vorhandenen Gehwegplatten wegen hoch drückender Baumwurzeln entfernt werden müssen. „Der stattdessen aufgebrachte Naturschotter bleibt durch den täglichen Abtrag und die Wurzelaktivitäten nicht eben, so dass Niveauunterschiede und Pfützen entstanden sind“, erklärt der Sprecher.
Dagegen tun könne der Bezirk aber wenig: „Mit den begrenzten Unterhaltungsmitteln kann das Bezirksamt nur immer wieder die Flächen punktuell aufschütten und begradigen lassen.“ Die Wurzeln der Straßenbäume schlössen einen harten Belag inzwischen aus. „Die Möglichkeiten des Bezirksamtes, die Wegesituation nachhaltig zu verbessern, sind also sehr begrenzt“, erklärt Hansen. (ag)
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