Licht gegen Dreck am Spielplatz?

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Der Spielplatz im Kellinghusenpark wird offenbar nicht nur von Eltern und ihren Kindern genutztFoto: Hanke

Kellinghusenpark: „Lichtscheue“ sollen so vertrieben werden

Eppendorf. Der Spielplatz im Kellinghusenpark ist sehr beliebt, weil er mit allem ausgestattet ist, was die Kleinen zum Spielen brauchen und weil er sehr zentral, nur wenige Schritte vom U-Bahnhof Kellinghusenstraße, entfernt liegt. Doch nicht nur die Menschen, für die er gedacht ist, Kinder und ihre erwachsenen Begleiterinnen und Begleiter, nutzen den Spielplatz, sondern in den Abendstunden wohl auch ältere Zeitgenossen. Verschmutzungen, über die die Eltern klagen, weisen zumindest darauf hin.
Der Regionalausschuss Eppendorf/Winterhude hat deshalb jetzt einen Antrag von SPD und FDP beschlossen, den Spielplatz länger zu beleuchten, in der Hoffnung, dass dadurch „lichtscheue“ Menschen den Platz künftig meiden. „Wir sind aber auch für andere Ideen offen“, beeilte sich die SPD-Abgeordnete Heike Lucas zu ergänzen, die von Eltern auf die Verschmutzungen angesprochen worden war.
Die Opposition bezweifelte zunächst, dass eine Vertreibung durch Beleuchtung ausreiche. Ulrike Sparr von den Grünen fand die Idee „nicht so überzeugend“. Die CDU stimmte dem Ansinnen von SPD und FDP schließlich als Prüfantrag zu. Grüne und Linke enthielten sich der Stimme. (ch)
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