Luxuswohnungen am Bunker in Hamburg

Anzeige
Der Bunker an der Humboldtstraße wurde kurzerhand zum Wohnquartier umgebaut Foto: nk

An der Humboldtstraße sind die Bauarbeiten nach 14 Monaten in Endphase

Hamburg. Das Leben in (oder auf) einem Bunker ist angesagt. Auch in Winterhude, genauer gesagt in der Humboldtstraße, werden demnächst solche Trendsetter zuhause sein. Der Bunker an der Humboldtstraße 91 wurde aufgestockt. Zwei Penthouse-Wohnungen wurden auf das Dach des Bunkers gesetzt. Vor gut 14 Monaten hatte der Bau der zwei Wohneinheiten an dem Betonklotz begonnen.
Der Bunker, der bis zur Veräußerung unter anderem als Musikbunker genutzt wurde, war 2009 von der Finanzbehörde verkauft worden. Ob und wie er dann bebaut werden könnte, prüfte die Bauabteilung im Bezirksamt Nord. Sie erteilte im September 2011 die Genehmigung zur Errichtung von zwei Wohneinheiten auf dem Dach des Gebäudes. Obwohl sich ein Anwohner im Vorwege beschwert hatte, verzichtete man eine Beteiligung der Öffentlichkeit. Bezirksamtssprecherin Katja Glahn: „Nachbaranhörungen oder Beteiligungen waren rechtlich nicht erforderlich.“ Im November 2012 ging es dann los, ein Treppenhaus wurde an der Vorderseite des Gebäudes errichtet, ebenso zwei Penthäuser mit Blick über Barmbek und Winterhude.

Wohnen im Bunker

Es gab und gibt weitere Bunkerprojekte. Am Eilbeker Weg 126 bauten die Bremer Architekten mielke+freudenberg in den Bunker zwölf Wohnungen und ein Penthouse mit Dachterrasse. Vorher wurde der Bunker mit Sprengstoff und speziellen Abrissbaggern „zurechtgeschnitten“. An der Forsmannstraße sorgen sich Anwohner darum, dass der geplante Abriss für viel Lärm und Dreck sorgt. Dort sollen Wohnungen entstehen. (nk)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige