Mühlenteich in Eppendorf erhält Sandfang

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Tarpenbek, Höhe Rosenbrookbrücke: Hier wird der Sandfang gebaut Foto: Haas

Umbau startet im November. Maßnahme soll Sandfrachten aus Kollau und Tarpenbek stoppen

Eppendorf Die Bäume waren im März 2014 schon gefällt, als die Finanzierung für den Bau des Sandfangs von der Umweltbehörde gestoppt wurde. Sie befand die Kosten für zu hoch. Der Umbau soll die Sandfrachten aus Kollau und Tarpenbek schon oberhalb des Eppendorfer Mühlenteichs stoppen und so eine EU-Wasserrahmenrichtlinie umsetzen. Ab dem 7. November können nun die Bauarbeiten starten, bis zum Frühjahr sind sie beendet. „Jetzt können wir möglichst umweltschonend arbeiten – außerhalb der Vegetationsperiode“, erklärt Egbert Willing, der das Fachamt Management des öffentlichen Raumes im Bezirksamt Nord leitet. Das Problem der letzten Ausschreibung sei gewesen, dass sich angesichts hoher Auslastungen nur wenige Tiefbauunternehmen beteiligt hätten, ihre Gebote dementsprechend teuer ausgefallen waren – zu teuer, wie die finanzierende Umweltbehörde befand. „Mit der neuen Ausschreibung haben wir inzwischen ein auskömmliches Ergebnis“, so Willing weiter. Viele Eppendorfer waren erzürnt: Die Bäume seien 2014 umsonst gefällt worden. Dem Vorwurf widerspricht Egbert Willing gelassen. Insbesondere bei starken Regenfällen schwemme die Tarpenbek regelmäßig starke Sandfrachten in den Mühlenteich. Die könnten nach Fertigstellung des Sandfangs auf Höhe der Rosenbrookbrücke abgefangen und regelmäßig entnommen werden. So werde die Teichökologie geschont, ebenso weitere Kosten minimiert: Den Mühlenteich selbst regelmäßig auszubaggern sei erheblich aufwändiger und kostenintensiver. (wh)
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