Mühlenteich: Naturnahe Lösung gesucht

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Was wird aus dem Sandfang, für den bereits 68 Bäume gefällt wurden? Foto: Hanke

Ursprünglich geplante Schlamm-Barriere übersteigt Kostenrahmen

Eppendorf/Alsterdorfer Was wird aus dem Sandfang, der Anfang 2014 in der Tarpenbek, kurz vor dem Einfluss in den Eppendorfer Mühlenteich eingebaut werden sollte? „Fest- und Schwebstoffe“, die zur Verschlammung des Teichs führen, sollten dadurch gestoppt werden. Insgesamt 68 Bäume wurden bereits für dieses Vorhaben gefällt. Doch dann wurde es der Umweltbehörde zu teuer und sie stoppte die Maßnahme. Der ursprüngliche Kostenrahmen von 300.0000 Euro würde überschritten werden. Die CDU Hamburg-Nord prangerte die Baumfällungen schon mehrfach an (das Wochenblatt berichtete) – denn schließlich sei bislang nichts entstanden.
Nun kommt Bewegung in die verfahrene Umweltgeschichte, wie sich aus den Antworten auf eine Große Anfrage der CDU an das Bezirksamt Hamburg-Nord ergibt. Umweltbehörde und Bezirksamt bemühen sich um Schadensbegrenzung. Die Umweltbehörde hat das Bezirksamt aufgefordert, eine kostengünstigere, naturnahe Lösung für den Sandfang zu finden. Dabei soll zum Beispiel der Mühlenteich in seiner Wirkung als Sandfang mitberücksichtigt werden. „Die Kosten trägt die Umweltbehörde. Das Bezirksamt ist für die Umsetzung verantwortlich“, stellt Björn Marzahn, Sprecher der Umweltbehörde, klar. Derzeit wird verhandelt, wie der Sandfang ökologisch und gleichzeitig nicht allzu teuer verwirklicht werden kann. Bezirksamtsleiter Harald Rösler hofft, dass bald ein Ergebnis vorliegt. (ch)
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