Mülltrennung ist kinderleicht

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Mülltrennung im Morgenkreis: Die kleinen „Waschbären“ zeigen singend und klatschend, wie es geht Fotos: Haas
EPPENDORF. Drei Wochen lang beschäftigten sich die Waschbären-Kinder der Kita Ludolfstraße mit der Entsorgung von Müll. Anlässlich des Weltumwelttages am 5. Juli präsentierten sie dazu eine Ausstellung, für die sie gemalt und gebastelt hatten: Jetzt prangen eigenartige Objekte im Raum, aus Müllteilen zusammengefügt. Und ihre gemalten Mülltonnen in Grün, Blau und Gelb zeigen, worauf es ankommt: Mülltrennung ist kinderleicht.

Sichtlich begeistert stimmen die Lütten ein Lied an. „Wer hat den Müll in die Tonne getan?“ Dazu klatschen sie den Rhythmus, unterstützt von ihrer Erzieherin Martina und dem Praktikanten Lennart. Martina Kressin macht dabei die Probe aufs Exempel – spielerisch im Morgenkreis: In der Mitte liegt der kleine Müllhaufen, alles ist durcheinander. Perfekt sortieren die Kleinen alles während des Liedes: Plastikteile wandern in die gelbe, Papierabfälle in die blaue, verwelkte Blümchen und Eierschalen in die grüne Tonne. „Wir beteiligen uns am Bildungsprojekt ‚Mülldetektive‘ der Hamburger Umweltstiftung S.O.F. Save Our Future“, erklärt Martina Kressin. Mit einem kleinen Team initiierte sie das Projekt in der Kita Ludolfstraße. S.O.F. wolle Umweltbewusstsein und nachhaltiges Handeln fördern. „Wir setzen gemeinsam mit 650 anderen Kitas in Deutschland ein Zeichen gegen Wegwerf-Plastik und Ressourcenschutz.“

Unterstützt wird der Aktionstag durch die Schirmherrschaft von Bildungsministerin Johanna Wanka, die das kindliche Engagement für mehr Ressourcenschutz begrüßt: „Die Kitas zeigen, welch‘ wichtigen Beitrag sie mit ihrer Bildungsarbeit für eine zukunftsfähige Entwicklung unserer Gesellschaft leisten“, sagt Wanka. (wh)
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