Neues zum Wildschwein

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Foto: thinkstock
Alster. Der einjährige Keiler heißt „Willi“, so entschieden unsere per Leserinnen und Leser mehrheitlich in unserer Umfrage unter www.hamburger-wochenblatt.de. Wie ausführlich berichtet, wurde das männliche Jungtier – von Jägern „Überlaufer“ genannt – nach einer Schweinejagd am vorvergangenen Mittwoch von Polizei und Schwanenvater Olaf Nieß per Betäubungsschuss gefügig gemacht und eingefangen.
Mindestens ein weiteres Wildschwein entkam und wurde seit dem 23. Mai nicht mehr gesehen. Das an der Willistraße gefasste Schwein befindet sich wohlauf im Wildgehege Klövensteen. Über sein weiteres Schicksal sei noch nichts entschieden. Das berichtet Nils Fischer, Sprecher des zuständigen Bezirksamtes Altona. Es muss noch zwei weitere Wochen in Quarantäne gehalten werden. Vermutlich waren die Tiere aus Schleswig-Holstein eingewandert. Denn am 22. Mai gegen 23 Uhr, am Vorabend der Schweinehatz, hatte eine Anwohnerin der Promenadenstraße aus Niendorf schon zwei Wildschweine an ihrem Gartenzaun entdeckt, nachdem ihr Hund anschlug. Sie hatte die Polizei informiert, doch als die Streife eintraf, waren die Schweine schon weitergezogen – vermutlich auf dem Tarpenbekwanderweg in Richtung City. Früh um 4.30 Uhr waren sie im Alstervorland gesichtet worden. Dass die Tiere aus dem Niendorfer Gehege stammen, konnte Revierförster Sven Wurster ausschließen. Auf der eingezäunten Waldwiese weiden Damhirsche, Schwarzwild wird dort nicht gehalten. (wh)
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