Park soll verbinden

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Pastor Jens-Uwe Jürgensen, Barbara Nitruch und Hans-Heinrich Nölke vom Kommunalverein (v.l.) wollen ihre Ideen auf dem Workshop vorstellen Foto: Hanke

Wohnen in Pehmöllers Garten möglich

Groß Borstel Wie geht es weiter mit Pehmöllers Garten? Das fragen sich viele Borsteler. Die Sozialbehörde plant auf dem Gelände des früheren Anwesens von Senator Christian Nikolaus Pehmöller eine Flüchtlingsunterkunft zu bauen. Das führte zunächst zu Irritationen, da diese Planung nicht mit dem Bezirksamt Hamburg-Nord abgestimmt war (das Wochenblatt berichtete). Außerdem kollidiert hier offenbar die Zielsetzung des Bebauungsplanentwurfs Groß Borstel 6, die Grünfläche für die Öffentlichkeit zu erhalten, mit der Notwendigkeit einer Flüchtlingsunterkunft. Beides kann aber auch zueinander passen. Darum kreisen derzeit die Gedanken der Planer in der Sozialbehörde, wie vom Bezirksamt Hamburg-Nord zu erfahren ist. Die Integration der Flüchtlinge könnte, so das Bezirksamt, durch „gemeinsam zu nutzende Spielflächen für Bodenschach, Boule oder ähnliches“ gefördert werden. Auch ein Park-Pflege-Konzept könnte Flüchtlinge und Einheimische einander näherbringen. Dazu muss geklärt werden, ob Pehmöllers Garten ein öffentlicher Park oder Bestandteil der Flüchtlingsunterkunft werden soll. Mit ersten konkreten Planungen wird Mitte April gerechnet. Bei einem Arbeitsgespräch aller an der Planung beteiligten Dienststellen und Behörden wurde kürzlich beschlossen, einen Workshop zu initiieren, um der Bevölkerung und Vertretern des Kommunalvereins von Groß Borstel die Gelegenheit zu geben, Ideen für die Zukunft von Pehmöllers Garten sowie die Integration der Flüchtlinge einzubringen. Genauere Informationen zu dem Workshop werden demnächst bekanntgegeben. (ch)
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