Polizisten erzählen echte Krimis

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Birgit Reimann kennt sich mit Tatorten aus Foto: Gaby Gerster/Fischer Verlag

Kiez, Terror und Verbrechen „nebenan“: Lesung im Polizeimuseum

Winterhude Die spannendsten Geschichten schreibt das Leben. Und wer könnte Spannenderes erzählen als zwei Kriminalhauptkommissare? Die Lesung mit den Hamburger Polizisten Waldemar Paulsen und Birgit Reimann am 26. November um 19 Uhr im Polizeimuseum verspricht besondere Einblicke.
„Die Großstadt ist mein Revier“ heißt das Buch von Birgit Reimann, die 1982 ihre berufliche Laufbahn im Streifendienst begann, später bei der Kriminalpolizei unter anderem gegen Kinderpornografie-Täter ermittelte. Der Alltag des Verbrechens in einer Millionenmetropole ist ihr Thema, es geht um die Schicksale hinter verschlossenen Türen. „Mir kam es darauf an, die menschliche Seite der Polizeiarbeit zu zeigen“, sagt Reimann. Ihren Blick lenkt sie dabei auch auf die Gesellschaft und erklärt, wie Verbrechen geschehen und was dagegen zu tun ist. Ihr Credo: „Abstumpfen ist keine Lösung.“

Auf dem Kiez


Das Buch „Meine Davidwache – Geschichten vom Kiez“ hat ihr Kollege in Rente, Waldemar Paulsen, geschrieben. Als Zivilfahnder erlebte Paulsen die 1970er und 1980er Jahre auf St. Pauli. Er traf RAF-Terroristen, Damen des erotischen Gewerbes und Serienmörder. Eine Schießerei hätte ihn beinahe das Leben gekostet. (wb)

Lesung: 26. November, 19 Uhr. Tickets für 10 Euro (inklusive Besuch des Polizeimuseums vor der Lesung) gibt es ab sofort während der Öffnungszeiten des Polizeimuseums (Carl-Cohn-Straße 39, Gelände der Polizei-Akademie, Ausweis nicht vergessen), dienstags bis donnerstags und sonntags, jeweils 11 bis 17 Uhr
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