Porträts in Bronze

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Katalin Giess-wein hat Samuel Hahnemann, den Begründer der Homöopathie, porträtiertFoto: Hanke

Bildhauerin Katalin Giesswein stellt im alten Kutscherhaus aus

Rotherbaum/Alsterdorf. Sie liebt Porträts, „Seelen-Porträts“, wie sie es nennt. Katalin Giesswein formt in ihrem neuen Atelier „Der neue Blickwinkel“ im alten Kutscherhaus am Mittelweg kleine und größere Skulpturen aus Ton, die in Bronze gegossen werden. Neben klassischen Porträts liebt es die aus Bayern stammende Künstlerin mit ungarisch-deutschen Eltern verschiedene Ansichten von ein und derselben Person zu formen, die „unterschiedliche Facetten desselben Mannes“ zeigen. So hat Katalin Giesswein zum Beispiel verschiedene Porträts von Samuel Hahnemann (1755-1843), dem Begründer der klassischen Homöopathie, angefertigt. Aus unterschiedlichen Lebenslagen, auch seine Totenmaske. „Ich gebe Kunstwerken Raum zu sein“, sagt sie. Die Bildhauerin lebt seit 2003 in Hamburg, wohnt in Alsterdorf, hat kämpfen müssen, bis sie hier anerkannt war. „Es ist schwer Fuß zu fassen“, sagt sie über Hamburgs Kunstszene. Nun hat sie die früheren Räume einer anthroposophischen Kunstschule in dem einstigen Kutscherhaus für ein Jahr zur Nutzung überlassen bekommen. Hier arbeitet sie, bietet auch Seminare zur Wahrnehmugsschulung und Kreativitätsbildung an und künstlerische Fortbildungen. Katalin Giesswein porträtiert auch auf Auftrag. Eine Auswahl ihrer Arbeiten ist am Sonntag, 25. August, noch einmal im Kutscherhaus, Mittelweg 145a, im Hof hinter dem Neubau Nr. 145 von 14 bis 19 Uhr zu sehen. Der Titel lautet schlicht „Mann & Frau“. (ch)
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