Präventionsprojekt

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Vorstellung des neuen Projekts im UKE.Foto: UKE

Verbrechen an Kindern verhindern

Eppendorf. Zu den Verbrechen, die die größte Abscheu hervorrufen, gehören sexuelle Vergehen an Kindern. Immer wieder werden Pädophile durch Internetseiten entdeckt. Wie können diese Taten bereits im Ansatz verhindert werden?
Ein Präventionsprojekt des Universitätsklinikums Eppendorf soll helfen.
Das Institut für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie bietet Menschen mit pädophilen Neigungen nun die Möglichkeit, sexualtherapeutische und medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen, die auch medikamentöse Unterstützung beinhaltet.
„Mit diesem Angebot möchten wir Menschen, die auf Kinder gerichtete sexuelle Fantasien bei sich feststellen, aber keinesfalls Übergriffe begehen wollen, eine Anlaufstelle bieten, um sich frühzeitig therapeutische Hilfe zu holen“, sagte Professor Peer Briken, der Direktor des Instituts für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie und Leiter des Hamburger Präventionsprojektes.
Das Forschungs- und Präventionsprojekt wird von der Behörde für Justiz und Gleichstellung finanziert. Es ist Teil des bundesweiten Netzwerkes „Kein Täter werden“.

Interessierte können sich unter Telefon: 0152 22 81 66 28 oder an praevention@uke.de melden. (ch)
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