Punkt gegen Hamburger Spitzenreiter

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In dieser Besetzung trotzten die Tischtennisspieler des WET Tabellenführer Niendorfer TSV einen Punkt ab: Andriy Kusyak, Wolfgang Brand, Michael Matz, Ottmar Helzer, Susanne Paul (spielte nicht mit), Josef Brzoska und Alexander Fraiss (v.l.). Aus der Stammformation fehlen Michael Karsten und Frank Liebold Foto: Thomas Hoyer

Ersatzgeschwächtes WET-Team schlägt sich gegen Niendorfer TSV prächtig

Von Thomas Hoyer
Hamburg. Für eine faustdicke Überraschung sorgten am vergangenen Donnerstag die Tischtennisspieler des Winterhude-Eppendorfer Turnvereins in der Staffel 7 der 1. Kreisliga mit einem 8:8 gegen Tabellenführer Niendorfer TSV. Und das, obwohl mit Susanne Paul, Frank Liebold und Michael Karsten die drei stärksten Akteure fehlten. Bei den zunächst ausgespielten drei Doppeln lieferten vor allem die Verteidigungsspezialisten Josef Brzoska und Alexander Fraiss eine Klasseleistung, als sie ihre Gegner fast sensationell mit 3:2 niederkämpften. Den zweiten Doppelpunkt holten Michael Matz/ Wolfgang Brand, während Ottmar Helzer/ Andriy Kusyak ihre Auseinandersetzung verloren. In den beiden anschließenden Einzelrunden präsentierte sich vor allem „Ersatz“ Wolfgang Brand, eigentlich die Nummer eins der 2. Herren, mit zwei Siegen im mittleren Paarkreuz in guter Verfassung. Im alles entscheidenden letzten Doppel avancierte Brand dann endgültig zum besten WET-Spieler, als er gemeinsam mit Michael Matz für den umjubelten 8:8-Ausgleich sorgte.

Goldener Nachwuchs

Mit dem Abgang des an Nummer zwei spielenden Aleksandr Seibert, der zum Niendorfer TSV wechselte, hatte das Team um „WET-Urgestein“ Michael Matz nach der letzten Saison einen herben Verlust zu verzeichnen. Zudem kann die Nummer eins der Mannschaft, Susanne Paul, aus familiären Gründen, derzeit nur sporadisch mitspielen. Doch scheint es, dass Heimkehrer Ottmar Helzer und Frank Liebold, der aus beruflichen Gründen sechs Jahre lang in Irland wohnte und dort Tischtennis spielte, diese Lücken schließen können. Das gilt auch für Daniel Grönefeld, einen talentierten Spieler des WET-Nachwuchses, der sechsmal pro Halbserie bei den Herren eingesetzt werden darf und gleich in der ersten Partie, die etwas überraschend gegen Germania Schnelsen mit 9:6 gewonnen wurde, für Furore sorgte. Der 15-jährige Gymnasiast aus Eppendorf gewann seine beiden Einzel und war auch im Doppel an der Seite von Ottmar Helzer nicht zu schlagen. Zwar gab es anschließend eine 4:9 Niederlage gegen DuWo 08, wobei sich das Fehlen von Susanne Paul und Kapitän Frank Liebold bemerkbar machte, doch mit zwei Siegen über Blau Gold (9:6) und den Groß Flottbeker Spielvereinigung (9:4) sowie einem 8:8 gegen Norderstedt konnte sich Team in der oberen Tabellenhälfte festsetzen.

Klassenerhalt als Ziel

„In der vergangenen Saison sind wir nur knapp dem Abstieg entgangen“, so Spielertrainerin Susanne Paul. „Unsere Stärke ist die mannschaftliche Geschlossenheit. Jeder ist in der Lage einen Punkt zu holen. Unser Ziel bleibt aber zunächst einmal der Klassenerhalt.“ Ob sich das Team weiter in der Spitzengruppe halten kann, zeigt sich am kommenden Freitag, wenn es gegen den SC Alstertal-Langenhorn geht.
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