Richtfest an der Loogestraße

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Sportlehrer Norbert Grote hatte mit seinen Schülern ein Lied auf die neue Sporthalle gedichtet.Foto: Hansen

Lang umstrittenes Projekt geht in die Zielgerade

Eppendorf. An der Loogestraße wurde kürzlich der Richtkranz über der Dreifeldhalle hochgezogen, die den umliegenden Schulen, insbesondere dem Gymnasium Eppendorf, aber auch der Handelsschule Kellinghusenstraße dienen soll. Um den Standort der Halle waren teilweise leidenschaftliche Diskussionen geführt worden. Das Gymnasium Eppendorf hätte sie gern gegenüber dem Schulgebäude in der Hegestraße gehabt, was Anwohner verhinderten, weil der Halle dort ein öffentlich zugänglicher Sportplatz zum Opfer gefallen wäre. Für das Gymnasium ist aber entscheidend, das es überhaupt eine neue Halle geben wird. „Endlich“ war deshalb auch das entscheidende Wort, das die Ansprache von Maike Languth, der Direktorin des Gymnasiums Eppendorf beim Richtfest wie ein roter Faden durchzog. Sportlehrer Norbert Grote hatte mit seinen Schülern sogar ein Lied auf die neue Halle gedichtet. Mit dem Bau der Sporthalle sind allerdings nicht alle Probleme gelöst. Mit Befremden registrierte die Kommunalpoltik, dass in die neue Dreifeldhalle ein Leistungszentrum des Hamburger Hockey-Verbandes einziehen soll. Die Nutzung durch die Schulen wird dadurch zwar nicht angetastet, doch noch ist nicht geklärt, in welchem Umfang umliegende Sportvereine die neue Halle nutzen können. Vereine, die den Vorgänger, die alte Sporthalle an der Loogestraße intensiv genutzt, und bislang keinen Ersatz für die dorftigen Hallenzeiten erhalten haben. Das Bezirksamt Hamburg-Nord sieht sich in dieser Debatte als Anwalt der regionalen Vereine, wie deren Sprecher Peter Hansen betonte: „Die Belange der umliegenden Vereine werden verfolgt.“ (ch)
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