Sandfang für Eppendorfer Mühlenteich

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Noch bis zum Frühjahr sind die Bagger am Werk Foto: Haas

Baumaßnahme soll verhindern, dass nach starken Regenfällen Sandfrachten und Altlasten im Teich landen

Eppendorf Seit November sind Baumaschinen oberhalb des Eppendorfer Mühlenteiches im Einsatz. In der Tarpenbek-Mündung wird ein Sandfang zur Umsetzung einer EU-Wasserrahmenrichtlinie angelegt. Deswegen sind die Spazierwege gesperrt, Radfahrer und Fußgänger müssen der Baustelle ausweichen. Der Tarpenbekwanderweg ist in nördlicher Richtung gut über den Rosenbrook zu erreichen. Der neue Sandfang soll die durch starke Regenfälle in der Tarpenbek angeschwemmten Sandfrachten aufhalten.

Teichökologie schonen

Nach seiner Fertigstellung werden sie unterhalb der Rosenbrookbrücke abgefangen und regelmäßig entnommen, bevor sie den Mühlenteich und die Alster erreichen können. „Dadurch schonen wir die Teichökologie und minimieren weitere Kosten“, erklärt Egbert Willing, Fachamtsleiter Management des öffentlichen Raums im Bezirksamt Nord. Bislang musste der Mühlenteich selbst regelmäßig ausgebaggert werden, das sei erheblich aufwendiger und kostenintensiver. Abhängig von Witterungsbedingungen dauern die Bauarbeiten am Sandfang voraussichtlich noch bis zum Frühjahr. Bis zur Fertigstellung bindet eine Ölsperre an der Wasseroberfläche treibende Altlasten: Denn mit den Sandfrachten werden bislang immer wieder alte Heizöl- und Dieselrückstände in die Tarpenbek gespült. Vermutlich stammen sie aus dem Untergrund des Alten Güterbahnhofs am Kellerbleek. (wh)
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