Schulnoten für Politiker

Anzeige
Krista Sager hat sich verbessert. Statt „mangelhaft“ im letzten Jahr nun ein „befriedigend“ für 21 Antworten auf 27 Fragen.
Hamburg-Nord. Alle vier Jahre dreht sich alles um sie, die Politiker, die in den Bundestag gewählt werden wollen. Aber, was machen, die die auserkoren wurden, eigentlich bis zur nächsten Wahl in Berlin? Gehen sie auf die Anliegen ihrer Wählerinnen und Wähler ein? Über abgeordnetenwatch.de können Bürgerinnen und Bürger ihren Angeordneten Fragen stellen. Für die laufende Legislaturperiode wurden Antworten bis 12. Juni 2012 berücksichtigt. Standardantworten wertet abgeordnetenwatch.de ürbigens als nicht beantwortet. Nach der Anzahl der Antworten vergibt die Online-Plattform einmal im Jahr Schulnoten für die Volksvertreter. Die Abgeordneten aus den Wahlkreisen Hamburg-Nord und Eimsbüttel schneiden recht gut ab. Gleich dreimal wurde ein „sehr gut“ vergeben, für den einzigen Bundestagsabgeordneten aus Hamburg-Nord, den früheren Hamburger CDU-Vorsitzenden Dirk Fischer, der damit seine „eins“ aus dem letzten Jahr wiederholen konnte. Er beantworte 74 von 78 Anfragen. Ein „sehr gut“ gab´s auch für Fischers Parteifreund Rüdiger Kruse aus dem Bezirk Eimsbüttel, der 51 von 56 Bürgerfragen beantwortete, und für Burkhardt Müller-Sönksen (FDP Eimsbüttel, 41 von 45 Fragen). Krista Sager (GAL Eimsbüttel) wurde für 21 von 27 beantworteten Fragen mit einer drei benotet. Damit verbesserte sie sich um zwei Noten. 2011 hatte Krista Sager eine glatte fünf bekommen.
Auch die Bürgerschaftsabgeordneten wurden beurteilt. Sehr fleissig war der SPD-Abgeordnete für Rotherbaum und Harvestehude, Dr. Martin Schäfer. Er beantwortete 16 von 17 Anfragen. Seine Parteikollegen Daniel Gritz und Anja Domres (Eppendorf, Winterhude) brachten es immerhin auf 10 Antworten von 13 Fragen (Gritz) beziehungsweise 3 von 5 (Domres). Ex-Senator Till Steffen, GAL-Abgeordneter für Rotherbaum und Harvestehude, beantwortet vier von fünf Fragen. Seine Landesvorsitzende Katharina Fegebank (Alsterdorf/Gr. Borstel) wurde nur zweimal gefragt - und hat in beiden Fällen geantwortet. Ganz schlecht: Jan Quast (SPD Eppendorf/Winterhude) beantwortete nur eine von sechs Fragen. Auch nicht so toll: sein Parteikollege Gunnar Eisold (Alsterdorf/Gr. Borstel), der nur auf eine von drei Anfragen einging. Seine Kollegen für Alsterdorf/Gr. Borstel, Robert Bläsing (FDP) und Klaus Peter Hesse (CDU), hattens ganz leicht. Sie wurden nur einmal gefragt - und haben geantwortet. (ch)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige