Statik der Brücke nicht gefährdet

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Langsam schließt sich das Loch im Asphalt, doch der Stau ist vorprogrammiert. Foto: ab
Winterhude. Die Nerven der Autofahrer werden zurzeit auf die Probe gestellt. Grund: Seit vergangenem Dienstag klafft auf der Sierichstraße – direkt vor der Brücke über den Goldbekkanal – ein vier Quadratmeter großes Loch. Die Hauptverkehrsstraße, die vormittags nur stadteinwärts und nachmittags nur stadtauswärts befahrbar ist, wurde noch auf dem Abschnitt zwischen Maria-Louisen-Straße und Andreasstraße voll gesperrt. Auch Schiffe dürfen den Kanal an dieser Stelle nicht mehr passieren. Erste Untersuchungen der Fahrbahn-Absenkung ergaben, dass sich mehrere, insgesamt 15 Kubikmeter große Hohlräume unterhalb der Straße befinden. Am vergangenen Donnerstag waren Taucher im Auftrag des Landesbetriebs Straßen, Brücken und Gewässer im Einsatz, um die Beschaffenheit des Brückenfundaments zu prüfen. Entdeckt wurden Ausspülungen an beiden Brückenseiten. Die Hohlräume unter der Wasseroberfläche sind bis zu 1,6 Meter tief, rund 40 Kubikmeter Sand wurde aus ihnen herausgespült. Durch die Hohlräume ist der Sand unter dem Asphalt abgesackt und die Teerdecke eingebrochen. Die Statik der Brücke ist jedoch nicht Gefahr, heißt es. Um die Zwischenräume abzudichten, soll nun eine Betonwand entlang der Brückenpfähle gezogen werden, danach kann die Instandsetzung der Straße beginnen. Die Wirtschaftsbehörde geht davon aus, dass der Schaden in etwa zwei Wochen behoben werden kann und die Sierichstraße ab dem 7. August wieder befahrbar ist. Allerdings könnte sich der Beginn der Bauarbeiten verzögern, denn eine Firma, welche die Arbeiten übernimmt, konnte noch nicht gefunden werden. Dazu Helma Krstanoski von der Wirtschaftsbehörde: „Wir sind zuversichtlich, schnell eine Spezial-Firma zu finden, so dass die Reparaturmaßnahmen in dieser Woche beginnen können.“ Der Verkehr wird über die Barmbeker Straße, Herderstraße und die Zimmerstraße umgeleitet. (ab)
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