Steingarten in Hamburg wird für 145.000 Euro saniert

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Der Steingarten im Stadtpark sieht ramponiert ausFoto: ho
Hamburg. Bis zu seinem 100. Geburtstag 2014 soll der Stadtpark herausgeputzt werden. Zum Beispiel der Steingarten, der südlich des Landhauses Walter, östlich der Otto-Wels-Straße (ehemals Hindenburgstraße), zwischen der Brunnenanlage und dem Schumacherpavillon liegt. Hier sind die Stadt- und Landschaftsplaner zurzeit im Auftrag des Bezirksamtes Nord bis Mai 2014 am Werk.
Der Steingarten wurde 1927 als botanischer Sondergarten angelegt. Als geschlossener Gartenraum mit Ilexhecken eingefasst, bot er auf abgestuften Terrassenflächen Raum für über 500 verschiedene Steingarten- und Heidepflanzen. Heute ist die Anlage nur noch mit herkömmlichen bodendeckenden Gehölzen und Stauden bepflanzt. Die raumbildenden Trockenmauern sind in weiten Teilen schon zerstört. Um dieses bedeutsame Gartenareal zu erhalten, wird nun umfassend saniert – einschließlich der Mauern und Beetflächen. Ein in den 1960er-Jahren eingebrachtes Wasserbecken wird ausgebaut und – in Anlehnung an den ursprünglichen Grundriss der Anlage – durch eine mittige Platzfläche ersetzt.
Die Einfassungsmauern der verschiedenen Terrassen werden neu aufgesetzt, fehlendes Material wird ergänzt. Die beiden Zugänge werden durch den Ausbau der vorhandenen Stufen barrierefrei umgestaltet, die Möblierung durch seniorengerechte Bänke ersetzt und alle Wegeflächen mit einer neuen Deckschicht versehen.
Die im Laufe der Jahre entstandenen Lücken in der umgebenden Ilexhecke werden geschlossen und die Hecke erhält wieder eine umlaufende Vorpflanzung aus Stauden, die auch im Inneren der Anlage punktuell zum Einsatz kommen. Entsprechend den veränderten Nutzungsgewohnheiten wird der Trampelpfad zum Spielwiesenweg als befestigter Weg hergestellt.
Die Finanzierung der Baukosten von 145.000 Euro erfolgt aus dem Sanierungsfond 2020 im Zusammenhang mit dem Jubiläum „100 Jahre Hamburger Stadtpark“. Im Mai 2014 soll die Sanierung abgeschlossen sein. (wb)
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