Stolpergefahren am Wiesendamm in Hamburg

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Achtung, Stolperfallen an der Maria-Louisen-Straße: Wurzeln lassen die Gehwegplatten hier hochstehen Fotos: nk
Hamburg. Kaputte Gehwegplatten am Wiesendamm, an der Jarrestraße Höhe Hauersweg / Geißlertwiete fehlen Platten. Und an der Maria-Louisen-Straße zwischen Barmbeker Straße und Johanneum sind sie schief und krumm: Baumwurzeln sorgen hier für hochstehende Platten. Anwohner Günter Deeken ist mit dem Zustand des Fußgängerwegs überhaupt nicht zufrieden. Vor einem Jahr bemängelte der Rentner schon einmal den schlechten Zustand. Ohne durchschlagenden Erfolg: Die andere Straßenseite wurde zwar neu gemacht – aber hier wurde lediglich mit Sand ausgebessert. Die Stolperfallen bleiben bestehen. Der Grund für die Sanierung war aber nicht etwa die unsicheren Gehwegplatten, sondern eine Trassenverlegung von Vattenfall, bei der der Gehweg gleich mitsaniert wurde. Schon oft hat Deeken beobachtet, „dass Passanten straucheln oder sogar hinfallen“.
Es sei ein gefährlicher Abschnitt, gerade im Winter bei einsetzender Dunkelheit. Auf Wochenblattanfrage versichert Bezirksamtssprecherin Katja Glahn, dass Gefahrenstellen zügig beseitiget werden. Sie fügt hinzu: „Der Gehweg ist im letzten Jahr punktuell ausgebessert worden. Leider kommt eine andere, großflächige Lösung nicht in Betracht.“
Für die Maria-Louisen-Straße, zwischen St. Benedict-Straße (Bezirk Eimsbüttel) und Barmbeker Straße, hat der Bezirk zudem die Planung von Radfahr- beziehungsweise Schutzstreifen aufgenommen und lässt eine mögliche Umsetzung prüfen, so Glahn weiter. Für die Unterhaltung und Instandsetzung sowie Betriebsausgaben für Straßen und Wege steht dem Bezirk 2014 ein Budget von 533.000 Euro zur Verfügung. (nk)
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