Umgestaltung Jarreplatz

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So soll der Neubau des Evangelischen Krankenhauses Alsterdorf aussehen. Foto: pi

Barrierfreiheit und Wasser erleben

Winterhude. Barrierefreiheit und Wasser erleben. Vor kurzem stellten Mitarbeiter des Fachbereichs Stadtgrün des Bezirks Nord Anwohnern die Ideen zur Umgestaltung des Jarreplatzes vor.
Rund 40 Interessierte – darunter die Bezirksabgeordneten Ulrike Sparr (GAL) und Markus Hahn (SPD) sowie Hans-Peter Froschauer vom Jarrestadt Leben e.V. – waren der Einladung der Behörde gefolgt. Auf einer ersten Veranstaltung Ende April hatten Vertreter aus Bezirkspolitk und Bezirksamt gemeinsam mit rund 60 Anwohnern den Planungsstand diskutiert und Wünsche und Ideen entgegengenommen.
„Es stellte sich heraus, dass die zehn Jahre alten Umgestaltungspläne der inzwischen veränderten Umgebungssituation angepasst werden müssen“, so Mathias Buller vom Fachbereich Stadtgrün. Die inzwischen entstandene Wohnbebauung, der im letzten Jahr fertig gestellte Johannes-Prassek-Park mit seinen Spiel- und Sportangeboten auf der Barmbeker Seite sowie der bevorstehende Brückenbau über den Osterbekkanal erfordern eine neue Betrachtungsweise und Überlegungen, wie der Jarreplatz in seine neue Umgebung optimal eingefügt werden kann.
Und das ist das vorläufige Resultat: Der Jarreplatz soll in seiner jetzigen Form erhalten bleiben – lediglich ein neues Beleuchtungskonzept mit kniehohen Parkleuchten und ein mittig angelegter Weg, der vom Kreisel zur Brücke verläuft, sollen hier umgesetzt werden. Außerdem sollen Sitzmöbel am Kanal aufgestellt werden.
An der seitlich an den Jarreplatz angrenzenden Grünfläche soll der Steg barrierefrei gestaltet, die Pflanzung überarbeitet, eine neue Baumreihe sowie Bänke integriert werden. In Zukunft soll ein Weg von der Rampe der neuen Heinz-Gärtner-Brücke parallel zum Kanal in Richtung Parkplatz auf dem Kampnagel-Gelände führen.
Der Forderung einiger Anwesender, den Jarreplatz an sich grüner zu gestalten, steht die Tatsache entgegen, dass es sich bei dem Areal offiziell um eine Tiefbau- und nicht um eine Grünfläche handelt. „Der Platz lebt von der Ergänzung im Bereich des Stegs“, so Egbert Willing, Leiter des Fachamts Management des öffentlichen Raums. Der Platz könnte in Zukunft jedoch eine neue Verwendung finden: „Hier auf dem Platz mit dem Stadteilverein Jarrestadt Leben auch Straßenfeste und Flohmärkte mit den Anwohnern veranstalten zu können, finde ich besonders gut“, so Jarrestädter Hahn. „Zudem finde ich es sehr schön, dass der Jarreplatz als Platz erhalten und eine bessere Erreichbarkeit des Wassers auch für in ihrer Mobilität eingeschränkte Personen geschaffen werden soll.“ Nach Fertigstellung der Brücke beginnen die Maßnahmen auf dem Jarreplatz, für die dem Bezirk 100.000 Euro zur Verfügung stehen. (ab)
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