Umgestaltung Jarreplatz

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Der am Osterbekkanal gelegene Jarreplatz benötigt unbedingt eine Verschönerung. Die Mittel sind vorhanden, konkrete Vorschläge erwünscht. Fotos: ab

Ideen der Bürger sind gefragt!

Winterhude. Die Neugestaltung des Jarreplatzes kann beginnen. Diese Botschaft wurde bereits vor zehn Jahren verkündigt, bislang hatte sich nichts getan. Der kahle Platz mit Potential, der an das Kampnagel-Gelände grenzt, blieb im Dornröschenschlaf. Grund: Abhängig war die Umgestaltung von dem Bau der Brücke über die Osterbek und somit der Umsetzung des Bebauungsplans Winterhude 17. Doch jetzt, nach langer Diskussion, wird es ernst: Im Sommer soll der Bau der Brücke beginnen. Der Übergang über den Osterbekkanal soll den Namen Heinz-Gärtner-Brücke tragen und künftig den Jarreplatz mit dem Johannes-Prassek-Park in Barmbek-Süd mit seinen Spielplätzen und Sitzecken verbinden. So wird das Naherholungsgebiet für die Bewohner der Jarrestadt besser zugänglich gemacht. Nach Fertigstellung der Brücke soll die Umgestaltung des Platzes erfolgen, dafür stehen seit zehn Jahren über 100.000 Euro bereit. Die SPD-Jarrestadt und der örtliche Bürgerschaftsabgeordnete Jan Quast wollen deshalb mit den Jarrestädter Bürgern und Politiker aller in der Bezirksversammlung vertretenden Parteien sowie dem Stadtteilverein Jarrestadt-Leben diskutieren, was auf dem Platz entstehen soll. Dazu Jan Quast: „Nachdem auf der Barmbeker Seite ein Park mit verschiedenen Freizeitangeboten für Jung und Alt entstanden ist, geht es darum, was auf der Jarrestädter Seite das Angebot abrunden kann.“ Der Jarrestädter SPD-Bezirksabgeordnete Markus Hahn bekräftigt, dass die Ideen und Vorschläge der Bürger, die in den kommenden Wochen gesammelt werden, in die Neugestaltung des Platzes eingehen sollten. Eine Idee, die bereits im Raum steht, ist die Einrichtung eines „Gemeinschaftsgarten“ auf einem Teil des Platzes. Das Konzept, das auch unter dem Begriff Urban Gardening bekannt ist, wird derzeit in vielen Städten als eine Möglichkeit diskutiert, flexible und im Stadtraum erlebbare Gartennutzung zu ermöglichen. Ein Hamburger Beispiel ist das „Gartendeck“, das im Rahmen des Internationalen Kampnagel-Sommerfestivals 2011 entstanden ist. „Die Idee eines Gemeinschaftsgartens finde ich sehr begrüßenswert. Damit könnte man dem kahlen Platz ein freundlicheres Gesicht geben und außerdem die Nachbarschaften zusammenbringen. Ich bin aber auch sehr gespannt, welche weiteren Vorschläge es noch geben wird“, so die GAL-Bezirksabgeordnete Ulrike Sparr. Alle interessierten Bürger haben am kommenden Donnerstag die Möglichkeit sich in die Planung der Umgestaltung des Jarreplatzes einzubringen. (ab)

Donnerstag, 26. April, 19.30 Uhr , Pausenhalle der Stadtteilschule Winterhude,
Meerweinstraße 28.
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