Was kassieren unsere Abgeordneten in Berlin?

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Fleißiger Nebenverdiener: Rüdiger Kruse (CDU) Foto: wb

abgeordnetenwatch.de hat genau hingesehen. Hamburger CDU-Politiker Rüdiger Kruse gehört zu den Spitzenverdienern im Bundestag

Von Christian Hanke
Hamburg
Sie haben das Mandat der Wähler, um die Interessen der Menschen in ihrem Wahlkreis zu vertreten. Oft legen sie über ihre Arbeit auch Zeugnis in ihren Wahlkreisen ab. Einmal im Jahr veröffentlicht die Internetplattform abgeordnetenwatch.de einen Leistungsnachweis der Bundestagsabgeordneten. Kürzlich zeigten die Überwacher der Volksvertreter auch an, was diese so nebenbei verdient haben. Je zwei Abgeordnete vertreten die Wahlkreise Hamburg-Nord und Eimsbüttel in Berlin. Zu den Spitzenverdienern unter den Bundestagsmitgliedern zählt dabei der CDU-Abgeordnete Rüdiger Kruse aus Eimsbüttel (zuständig für Harvestehude und Rotherbaum). Außer seinen Diäten kassierte er zwischen 231.000 und 495.000 Euro für Nebentätigkeiten. Damit liegt er auf Platz 18 aller Nebenverdiener im Bundestag. Er erhielt 38 Bürgeranfragen und gab 38 Antworten. Auf einen Nebenverdienst zwischen 14.000 und 30.000 Euro kommt die Grünen-Abgeordnete Anja Hajduk, die Hamburg-Nord vertritt. Ihre Anfrage-Antwortbilanz ist eher mau. Elf Mal wurde sie von Bürgern befragt, zehn Mal antwortete sie. Die meisten Anfragen von unseren Abgeordneten erhielt Niels Annen (SPD Eimsbüttel): 57, wovon er 49 beantwortete. Nebenbei verdient hat er nichts. Ebenso wie Dirk Fischer, langjähriger CDU-Vertreter für Hamburg-Nord im Bundestag. Er erhielt 33 Bürgeranfragen und gab 31 inhaltliche Antworten sowie eine Standard-Antwort.

Weitere Infos: abgeordnetenwatch.de
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