Weiss-Blau 63 weiter sieglos in Hamburg

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Borstels Christian Rondo Perez klärt per Kopf vor Grzegorz Kopij Foto: Thomas Hoyer

Leistungsgerechtes 1:1 der Groß Borsteler gegen VfL Hammonia

Von Thomas Hoyer
Hamburg. Die Kicker des Kreisligisten Weiss-Blau 63 Groß Borstel warten in der neuen Saison weiter auf ihren ersten „Dreier“. Gegen den bislang ebenfalls noch sieglosen VfL Hammonia kam das Team von Trainer Hans-Walther Dzaak auf eigenem Platz nicht über ein leistungsgerechtes 1:1 hinaus. In der ersten Halbzeit spielte sich das Geschehen weitgehend zwischen den Strafräumen ab. Klare Chancen gab es zunächst nicht. Ein Schuss von Borstels Jan-André Sick verfehlte das Tor (22.), während Daniel Hickmann den Ball verstolperte, anstatt den freien Christian Rondo Perez anzuspielen (39.) - viel mehr nach vorne hatten die Gastgeber trotz Feldvorteilen nicht zu bieten. Wirklich gefährlich wurde es erst kurz vor der Pause, als Hammonia nach Missverständnis zwischen Keeper Maik Kirstein und Marcel Dzaak zu seiner ersten Chance kam, doch strich das Leder knapp am Tor vorbei. Kurz darauf landete ein Freistoß des Gegners auf der Oberkante der Latte. Nach dem Seitenwechsel versuchten die
Borsteler mehr Druck zu entwickeln, was sich sofort auszahlte. Mit tatkräftiger Unterstützung der gegnerischen Abwehr erzielte Dennis Gardewig aus acht Metern per Flachschuss das 1:0 (48.). Doch die Freude über den Führungstreffer währte nicht lange. Nur 180 Sekunden später gelang dem Team von der Stern-
schanze nach Ballverlust von Breitzke der Ausgleich. Felix Haas traf für Hammonia aus 17 Metern ins linke obere Eck, wobei Daniel Hickmann einen Schritt zu spät kam. In der Folge waren die Platzherren weiter mehr im Ballbesitz, doch Hochkaräter sprangen dabei nicht heraus. Bis zur 87. Minute, als der eingewechselte Ali Tuna nach flacher Hereingabe von Breitzke aus fünf Metern das Tor nicht traf. „Wir kommen einfach nicht Fahrt. Zwar steht unsere Abwehr ganz gut, doch gibt es Probleme im Spielaufbau, und wir agieren nach vorne nicht druckvoll genug“, so WB-Trainer Hans Walter Dzaak. „Jetzt heißt es die Ruhe zu bewahren und Geduld zu haben.“
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