Weiße Flotte schlägt Wellen

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Ein Problem für die Paddler vom ACC: die Wendungen der Alsterdampfer vor ihrem Gelände.Foto: Hanke

Unerlaubte Wendemanöver sorgen für Ärger

Alster. Der Alsterdampfer setzt zur Wende an. Schwungvoll dreht sein Kapitän die „Sielbek“ im Alsterkanal zwischen Alster Canoe Club (ACC) und Winterhuder Kai. Zwei Paddler, die gerade am Steg vor dem ACC angelegt haben und aus ihrem Boot steigen wollen, bleiben lieber sitzen, haben Mühe sich im Boot zu halten. Das Wasser hebt das kleine Boot hoch und runter. „Der Alsterdampfer löst Schwall und Sog aus. Das Wasser unterspült unseren Steg, macht das Aussteigen aus den Booten unmöglich, und zieht sich dann wieder zurück“, erläutert Michael Monden, der Pressewart des ACC. Immer wieder müssen die Paddler aufpassen, wenn ein Alsterdampfer vor ihrem Gelände wendet. Dabei müssten die Schiffe etwas weiter nördlich in dem Becken vor dem Haynspark wenden, meint Monden. „Das wurde vor 15 Jahren, als die Fußgängerbrücke gebaut wurde, so festgelegt“, erzählt der Pressewart. „Dieses ist nicht ganz richtig“, widerspricht Stefan Mager von der Alster-Touristik AG Hamburg (ATG), die die Alsterschiffahrt betreibt. Ein Verbot der Wende vor dem ACC ist der ATFG nicht bekannt. Den 35 Schiffsführern der ATHG wird aber empfohlen in dem Becken vor dem Haynspark zu wenden. „Es kommt leider vor, dass die Schiffe vorher wenden. Wir bemühen uns aber, rücksichtsvoll vorzugehen“, erläutert Stefan Mager, der verspricht, den Schiffsführern noch einmal einzuschärfen, nicht zwischen ACC und Winterhuder Kai zu wenden. (ch)
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