Wie gut kennen Sie den Hamburger Stadtpark?

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Das Wochenblatt-Stadtpark-Quiz zum großen Jubiläum

Hamburg. Der Stadtpark feiert Anfang Juli seinen 100. Geburtstag und steckt voller interessanter Geschichten, die vielen Hamburgern kaum bekannt sind. Kennen Sie den schönsten Park Hamburgs? Dann können sie die folgenden 20 Fragen sicherlich beantworten. Die richtigen Antworten finden Sie auf Seite 3 - oder für viele Fragen auch auf den historischen Hinweistafeln, die der Stadtpark-Verein an interessanten Orten im Park aufgestellt hat. (ho)

1. Wie lange dauerte die Planungs- und Bauzeit des Stadtparks von der ersten Idee bis zur Eröffnung?
A: Wie bei allen Großprojekten in Hamburg lief alles sehr schnell in nur zwei Jahren ab
B: Gut 15 Jahre – als ersten Grundstock kaufte die Stadt 1901 den westlichen Waldbereich
C: Beinahe ein halbes Jahrhundert, weil jeder Stadtteil den geplanten Park für sich beanspruchte und am Ende das Los entscheiden musste

2. Wann wurde das Sierichsche Forsthaus gebaut?
A: 1900 B: 1885 C: 1914

3. Wer gab den maßgeblichen Anschub für die Anlage des Stadtparks?
A: Alfred Lichtwark, der damalige Direktor der Hamburger Kunsthalle
B: Der damalige Hamburger Bürgermeister
C: Es war der erste Hamburger Volksentscheid, der die Anlage des Stadtparks erfolgreich einforderte

4. Seit wann werden auf der Freilichtbühne an der Saarlandstraße Konzerte gegeben?
A: 1925 B: 1974 C: 2001

5. Welchen Baustoff, der später für Hamburg noch eine wichtige Rolle spielen sollte, setzte der Architekt und Stadtpark-Planer Fritz Schumacher erstmals im Stadtpark ein?
A: Wasserfesten Zement
B: Dachpappe C: Rotklinker

6. Wo heute Modellbaufans ihre ferngesteuerten Boote im runden Wasserbecken fahren lassen, stand bis nach dem Zweiten Weltkrieg …
A: … eine Nachbildung der Freiheitsstatue
B: … die so genannte Stadthalle
C: … ein Gewächshaus mit tropischen Pflanzen

7. Welches Gebäude des Stadtparks, das heute noch existiert, ist ein Original-Entwurf des späteren Oberbaudirektors und Stadtpark-Entwicklers Fritz Schumacher?
A: Das alte weiße Sierichsche Forsthaus an der Otto-Wels-Straße, heute Sitz des Stadtpark Vereins
B: Das Landhaus Walter
C: Das Planetarium

8. Weshalb ist der Tennis- und Hockey-Club im Stadtpark nach den Stadtteilen Horn und Hamm benannt und nicht nach Winterhude und Barmbek?
A: Weil Winterhude und Barmbek als Club-Namen schon vergeben waren
B: Weil Horn und Hamm vor 100 Jahren angesagter und schicker als Winterhude und Barmbek waren
C: Weil der Club in Horn und Hamm im Zweiten Weltkrieg ausgebombt wurde und in den Stadtpark umziehen musste

9. Das Planetarium ist das Wahrzeichen des Stadtparks. Welcher Architekt hat es entworfen?
A: Fritz Höger, der auch das Chile-Haus entworfen hat
B: Fritz Schumacher, der auch den Stadtpark entworfen hat
C: Oscar Menzel, ein Architekten-Freund von Schumacher

10. Welche Band hat nie ein Open-Air-Konzert auf der großen Fest- und Spielwiese gegeben?
A: BAP
B: David Bowie
C: Pink Floyd

11. Welche Sportart kann man offiziell nicht im Stadtpark ausüben?
A: Kugelstoßen
B: Rugby
C: Golf

12. Wie nennt man das Haus, in dem die Besucher des Stadtparks vor dem Krieg Heilwasser zu trinken bekamen?
A: Kaifu Lounge
B: Bierhaus
C: Trinkhalle

13. Welche Rennen hat es im Stadtpark nie gegeben?
A: Autorennen auf einer der schnellsten Rennstrecken Deutschlands
B: Pferderennen, dort wo sich heute im Stadtpark ein Feuchtbiotop und Teich befinden
C: Windhundrennen mit extra aus England eingeflogenen Tieren

14. Welchem Hamburger gehörte gut ein Viertel der heutigen Stadtparkfläche noch im 19. Jahrhundert?
A: Dem zugewanderten Goldschmied Adolph Sierich
B: Der alten Hamburger Sieveking-Familie
C: Otto Wels, nach dem kürzlich ein Teil der Hindenburgstraße umbenannt wurde

15. Wann wurden die vielen Rhododendren im Stadtpark angepflanzt?
A: Kurz vor der offiziellen Eröffnung des Stadtparks 1914
B: Nach dem Zweiten Weltkrieg, weil die britischen Besatzer wegen des großen Hungers anordneten, Rhododendron-Züchtereien in Norddeutschland für den Gemüseanbau zu nutzen, und die schönen Büsche dort weichen mussten
C: Zur Internationalen Gartenbauausstellung 1973 in Hamburg

16. Wie vielen Gäste bot die im Zweiten Weltkrieg zerbombte Stadthalle mit ihrem großen Café und Restaurant auf der Außenterrasse und in den Veranstaltungssälen Platz?
A: 250
B: 14.000
C: 2.000

17. Wann wurde das Freibad im Stadtpark eröffnet?
A: Gleich 1914 zur Eröffnung des Stadtparks
B: Nach Kriegsende in den 1950er-Jahren
C: 1936 – bis dahin war der See ohne Freibad

18. Wie groß ist der Stadtpark?
A: Genau 75 Hektar
B: Knapp 150 Hektar
C: 25.000 Quadratmeter

19. Wie viele Skulpturen stehen heute im Stadtpark?
A: Etwas mehr als 20
B: Zirka acht
C: Genau 38

20. Was befand sich im Zweiten Weltkrieg auf der großen Spiel- und Festwiese des Stadtparks?
A: Ein Teich mit Löschwasser
B: Ein großes Zeltlager für ausgebombte Hamburger
C: Eine Flakstellung, wegen der der Park stark bombardiert wurde

Auflösung
Die richtigen Antworten des großen Stadtpark-Quiz von Seite 1 lauten:
1B, 2B, 3A, 4A, 5C, 6B, 7B, 8C, 9C, 10A, 11C, 12C, 13C, 14A, 15B, 16B, 17C, 18B, 19A, 20C
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