Winterhude Wochenmarkt wird 25

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Der Wochenmarkt auf dem Winterhuder Marktplatz: Ein beliebter Treffpunkt für Bewohner des Stadtteils, die Wert auf frische Erzeugnisse aus der Region legen und gerne einen Klönschnack zwischen Obst, Gemüse und Blumen halten. Der Wochenmarkt ist längst zu einer festen Institution in Winterhude geworden. Doch die wenigsten Besucher wissen wahrscheinlich, dass es dem Engagement eines Obstbauern und einiger Selbsterzeuger zu verdanken ist, dass es die bunten Stände auf dem Marktplatz überhaupt gibt – und das seit nunmehr 25 Jahren. Ein Blick zurück: 1985 wurde der Winterhuder Marktplatz vom Bezirk in eine beruhigte Zone umgewandelt. Mit der Neugestaltung des Platzes wurde von den kommunalpolitischen Gremien ein Rahmen für die Nutzung geschaffen, der neben der festen Bebauung mit einem Café-Pavillon und einer öffentlichen Toilette ausdrücklich die Einrichtung eines Wochenmarktes vorsah. Offen blieb vorerst die Frage, wer den Wochenmarkt organisieren soll. „Da die Möglichkeit, hier einen bezirklichen Wochenmarkt einzurichten, von vornherein begrenzt war, bemühten sich die damaligen Verantwortlichen um eine externe Lösung und suchten einen kompetenten und zuverlässigen Veranstalter“, so Klaus-Dieter Marzahn vom Fachamt Verbraucherschutz, Gewerbe und Umwelt im Bezirk Nord. Im Herbst 1986 startete eine engagierte Gruppe aus Selbsterzeugern rund um den Steinkirchener Obstbauern Heinz-Jakob Pape einen Versuch, der im April 1987 zu einer endgültigen Einrichtung des Wochenmarktes auf dem Winterhuder Marktplatzes führte. Die ersten acht Jahre fand das bunte Treiben nur am Mittwoch statt. Im Jahr 1995 kam der Samstagvormittag als Markttag hinzu. Auf der rund 600 Quadratmeter großen Marktfläche tummelten sich zunächst acht Händler mit ihren Grundangeboten wie Obst, Gemüse, Eier und Blumen. Heute sind es 15 Händler, die mit ihrem um Fisch, Geflügel, Fleisch und Feinkost erweiterten Angebot nicht mehr aus dem Stadtteil wegzudenken sind. „Es sind sogar noch einige Marktbestücker aus der Anfangsformation dabei“, weiß Marzahn. „Auch ein Beweis für das Stehvermögen des ambulanten Handels. Die Familie Pape führt die Gemeinschaft immer noch verantwortlich. Das Bezirksamt ist über diese Kontinuität sehr froh.“ Die kleine Händlerschar feiert in dieser Woche ihr 25. Jubiläum: An den beiden Markttagen (Mittwoch, 16. Mai, von 11 bis 18 Uhr, und Sonnabend, 19. Mai, von 8 bis 13 Uhr) warten viele Überraschungen auf die Besucher. Es lohnt sich auf jeden Fall vorbei zu schauen. Natürlich nicht nur zu den Jubeltagen, sondern auch zu den normalen Markttagen, damit auch das 50. Jubiläum angemessen gefeiert werden kann. (ab)
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