Inklusion in Mittelpunkt rücken

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Das Team von „Pause inklusiv“ freut sich auf möglichst viele Besucher – denn neben Kaffee und Snacks gibt es jede Menge Aktionen zum Mitmachen und Kunst zum Genießen Foto: Anke Marholdt/hfr

Evangelische Stiftung Alsterdorf ist mit vielen Akteuren beim Kirchentag präsent

Alsterdorf. Die Evangelische Stiftung Alsterdorf ist auf dem Kirchentag Hamburg mit vielen Akteuren und einer Fülle von Veranstaltungen präsent. Dabei rückt die Stiftung mit weiteren diakonischen Trägern das Thema Inklusion in den Mittelpunkt, das auf dem Kirchentag einen der drei Schwerpunkte bildet.

Zentrum Inklusion

Ein eigens eingerichtetes Zentrum Inklusion im CCH (Saal 4) stellt mit Podiumsveranstaltungen ein Forum bereit, um sich inhaltlich mit dem Thema auseinanderzusetzen. „Dabei wird deutlich werden, dass Inklusion weit mehr ist, als bessere Lebenschancen für Menschen mit Behinderungen zu gewährleisten. Arme, gering Verdienende oder Arbeitslose und Migranten, sind ebenso aus vielen Bereichen des täglichen Lebens ausgeschlossen, also exkludiert“, sagt Stiftungsrat Bernd Seguin.
Inklusion erleben können die Kirchentagsbesucher bei dem Angebot „Pause inklusiv – Café und Kultur“ im Bereich der Messe im Markt (Halle B 4, Stand V 05), das von 200 Menschen mit den unterschiedlichsten Fähigkeiten auf die Beine gestellt wird.
Die Bedeutung von Inklusion in Bezug auf Arbeit, Armut, Bildung, Diakonie, Gerechtigkeit und Kirche diskutieren im Zentrum Inklusion Prominente und leitende Vertreter aus Kirche und Diakonie sowie Bundes- und Landespolitiker. Von der Evangelischen Stiftung Alsterdorf wird Direktor Prof. Dr. Hanns-Stephan Haas zum Thema „Mit allen! Wege zur inklusiven Bildung“ ein Resümee ziehen. Zum Thema „Unerwünscht – aussortiert! Vorgeburtliche Diagnostik und dann?“ wird sich Dr. Michael Wunder, Leiter des Beratungszentrums Alsterdorf und Mitglied des Deutschen Ethikrates, ein Streitgespräch mit dem Strafrechtler und Rechtsphilosophen Prof. Dr. Reinhard Merkel liefern. Beschäftigte der Stiftung informieren außerdem über die Themen „Arbeitswelten – Welchen Lohn braucht Inklusion?“ und inklusiver Konfirmandenunterricht („Konfa inklusiv – Segen inklusiv“).
Inklusion in der Begegnung erleben, Kunst genießen und auch selbst kreativ werden: All das ist bei „Pause inklusiv“ möglich. Bei einer Tasse Kaffee können die Besucher Tanz, Theater und Live-Musik genießen. Von der Evangelischen Stiftung Alsterdorf sind unter anderem das Vocal Jazz Quintett „Turiazz“ und das Ensemble „Meine Damen und Herren“ mit einer Massage-Performance dabei. Auch im Zentrum Kirchentag Barrierefrei (Halle B1) engagierten sich Mitarbeitende der Alsterdorfer Stiftung. Angeboten werden Serviceleistungen wie Ruhebereich, Pflegetoiletten und Informationscounter. Außerdem gibt es Veranstaltungen zum Thema Barrierefreiheit, etwa einen Schnupperkurs Leichte Sprache und eine Diskussion in leichter Sprache zur UN-Behindertenrechtskonvention.
Das 30-jährige Bestehen des Zentrums Kirchentag Barrierefrei wird am Freitag, 3. Mai, um 20 Uhr mit einem inklusiven Abendmahlsgottesdienst in St. Petri gefeiert. (ag)
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