Autos besprüht: Wer war’s?

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Autos überzogen von Löschschaum: zum Ärger der Tiefgaragennutzer am Krohnstieg 37 Foto: wb
 
Flüchtlingsunterkunft Opitzstraße: Die Leitung wehrt sich gegen Generalverdacht Foto: Haas

Ärger in der Tiefgarage: Anwohner verdächtigen jugendliche Flüchtlinge

Winterhude Feuerlöscher sind zum Löschen da – sollte es brennen. Doch hier wurden sie anscheinend einfach so mal ausprobiert – und zwar gleich in größerem Stil. Bewohner im Krohnstieg 37 wurden richtig wütend, als sie ihre Autos von einer weißen Schicht überzogen in ihrer Tiefgarage vorfanden. Auch der Garagenboden war verschmiert: vom Löschschaum aus mehreren Feuerlöschern. Ein Feuerlöscher sei gar entwendet worden, und die Automatik des Garagentors wurde beschädigt. Das Polizeikommissariat 33 am Wiesendamm hat die Anzeige gegen Unbekannt wegen Sachbeschädigung und Vandalismus weitergeleitet an das zuständige Landeskriminalamt.
Doch die Bewohner sind damit nicht zufrieden. Die Zuständigen ihrer direkten Nachbarn in der Flüchtlingsunterkunft, betrieben von Pflegen & Wohnen (p&w), unternähmen nichts, obwohl ständig etwas zu bemängeln sei. So werde auch andauernd Müll direkt vor den Containern gestapelt, Pflanzen im Innenhof einfach ausgerissen, der Ärger nehme kein Ende. Die mutmaßlich Schuldigen werden damit zugleich ausgemacht: Kinder und Jugendliche aus der Wohnunterkunft Opitzstraße stehen bei Anwohnern (der Redaktion bekannt) unter Verdacht.

Runder Tisch


„Uns sind bislang keinerlei Auffälligkeiten bezüglich Vandalismus oder Sachbeschädigung aus dem Bereich Opitzstraße bekannt“ stellt dagegen Ullrich Frost, der Leiter des Polizeikommissariats 33 am Wiesendamm fest. „Nachbarn können sich, wann immer etwas vorfällt, auf kurzem Weg an unsere Mitarbeiter vor Ort wenden. Auch bieten wir einen regelmäßigen Runden Tisch für die Nachbarschaft an“, erklärt f&w-Sprecherin Susanne Schwendtke. Alle Probleme oder Vorfälle würden selbstverständlich ernstgenommen und geprüft. Dabei habe sich auch so mancher Vorwurf als haltlos erwiesen. „Es geht aber nicht an, unsere Bewohner unter Generalverdacht zu stellen“, betont Susanne Schwendtke. Schließlich wohnten viele Kinder und Jugendliche in unmittelbarer Umgebung.
Wer auch immer sich hier im Feuerlöschen schlau machen und üben wollte: Die Jugendabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Winterhude sucht Nachwuchs. Interessenten melden sich bei Jugendfeuerwehrwart Sebastian Quas, 0172-405 86 43 oder auf jfw@ff-winterhude.de. WWinterhude Feuerlöscher sind zum Löschen da – sollte es brennen. Doch hier wurden sie anscheinend einfach so mal ausprobiert – und zwar gleich in größerem Stil.

Bewohner im Krohnstieg 37 wurden richtig wütend, als sie ihre Autos von einer weißen Schicht überzogen in ihrer Tiefgarage vorfanden. Auch der Garagenboden war verschmiert: vom Löschschaum aus mehreren Feuerlöschern. Ein Feuerlöscher sei gar entwendet worden, und die Automatik des Garagentors wurde beschädigt. Das Polizeikommissariat 33 am Wiesendamm hat die Anzeige gegen Unbekannt wegen Sachbeschädigung und Vandalismus weitergeleitet an das zuständige Landeskriminalamt.
Doch die Bewohner sind damit nicht zufrieden. Die Zuständigen ihrer direkten Nachbarn in der Flüchtlingsunterkunft, betrieben von Pflegen & Wohnen (p&w), unternähmen nichts, obwohl ständig etwas zu bemängeln sei. So werde auch andauernd Müll direkt vor den Containern gestapelt, Pflanzen im Innenhof einfach ausgerissen, der Ärger nehme kein Ende. Die mutmaßlich Schuldigen werden damit zugleich ausgemacht: Kinder und Jugendliche aus der Wohnunterkunft Opitzstraße stehen bei Anwohnern (der Redaktion bekannt) unter Verdacht.

Runder Tisch


„Uns sind bislang keinerlei Auffälligkeiten bezüglich Vandalismus oder Sachbeschädigung aus dem Bereich Opitzstraße bekannt“ stellt dagegen Ullrich Frost, der Leiter des Polizeikommissariats 33 am Wiesendamm fest. „Nachbarn können sich, wann immer etwas vorfällt, auf kurzem Weg an unsere Mitarbeiter vor Ort wenden. Auch bieten wir einen regelmäßigen Runden Tisch für die Nachbarschaft an“, erklärt f&w-Sprecherin Susanne Schwendtke. Alle Probleme oder Vorfälle würden selbstverständlich ernstgenommen und geprüft. Dabei habe sich auch so mancher Vorwurf als haltlos erwiesen. „Es geht aber nicht an, unsere Bewohner unter Generalverdacht zu stellen“, betont Susanne Schwendtke. Schließlich wohnten viele Kinder und Jugendliche in unmittelbarer Umgebung.
Wer auch immer sich hier im Feuerlöschen schlau machen und üben wollte: Die Jugendabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Winterhude sucht Nachwuchs. (wh)

Interessenten melden sich bei Jugendfeuerwehrwart Sebastian Quas, Tel. 0172-405 86 43 oder auf jfw@ff-winterhude.de. Weitere Infos: www.ff-winterhude.de.
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