Letzte Streife für Bernd Rosenfeld

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Sven Köhler, Leiter des Polizeikommissariats 33 am Wiesendamm (l.), bedankte sich kürzlich bei „Bünabe“ Bernd Rosenfeld, der nach 18 Jahren in den Ruhe- stand geht Foto: Hoyer

„Bünabe“ von Winterhude nach 18 Jahren verabschiedet

Winterhude Wenn Stadtteilpolizist Bernd Rosenfeld in diesen Tagen wieder durch sein Revier in Winterhude zwischen Wiesendamm und Dorotheenstraße streift, ist es schon fast die Abschiedstour. Der nun 60-jährige Polizeibeamte geht Ende April in den Ruhestand, hat aber noch Urlaub und bummelt Überstunden ab, so dass er nur noch bis Ostern und dann in der letzten Aprilwoche Dienst schieben muss. Vielen Winterhudern wird er vermutlich fehlen, der umsichtige „Bünabe“ (Bürgernaher Beamter), der sie mit Rat und Tat unterstützt hat. 1998 begann Rosenfeld seinen Dienst in Winterhude, zunächst in der Jarrestadt. Seit drei Jahren guckt er sich in der Mitte des Stadtteils um, ist dort „Auge und Ohr für die Wache“, wie er seine Aufgabe beschreibt. „Es hat mir hier sehr gefallen. Mit der Bevölkerung zusammen zu arbeiten hat Spaß gemacht“, resümiert Bernd Rosenfeld. Ob Geschäftsleute, ältere Menschen oder Schülerinnen und Schüler, Rosenfeld hat sich gefreut, allen Bevölkerungsgruppen helfen zu können. Neben seinen Rundgängen durch Winterhude hat er als „Cop4You“ in Schulen gerabeitet und bei Seniorentreffs vor Trickdieben gewarnt und in Sachen Einbruchsschutz beraten. Er hat viele Menschen kennen und schätzen gelernt. „Man wird wahrgenommen“, hat Rosenfeld festgestellt. Auch über Jahre. Einmal sprach ein junger Mann den Beamten an: „Kennen sie mich noch?“ Er verneinte. „Ich kannte sie schon als Kind“, antwortete sein Gegenüber. Rosenfeld wollte immer gern mit Menschen arbeiten. Darum entschied sich der gelernte Maschinenbauer zur Polizei zu gehen, nachdem sich die Chancen einer Beschäftigung in seinem Beruf als schlecht erwiesen hatten. Der Winterhuder war vor allem als Zivilfahnder tätig und hat dabei so manche gefährliche Situation erlebt. Deswegen wechselte er schließlich mit 42 Jahren als „Bünabe“ nach Wintehude. Ab Mai hat Bernd Rosenfeld nun Zeit für seine Frau und seine Hobbys Fotografie und Motorradfahren. Und für Reisen. (ch)
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