Versuchter Betrug

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Rentnerin vereitelt einen Telefonbetrug Symbolfoto: wb

Rentnerin wehrt sich erfolgreich

Harvestehude Immer wieder werden ältere Menschen Opfer von gemeinen Betrügern, die mit Gewinnversprechen unter Anwendung unterschiedlichster Maschen zum Teil hohe Geldbeträge ergaunern. Glück hatte unlängst eine Harvestehuderin, bei der sich telefonisch ein Mann als Mitarbeiter eines Callcenters vorstellte und der erstaunten Rentnerin erklärte, sie habe im Preisausschreiben eines bekannten Zeitungskonzerns 48.000 Euro gewonnen. Als die 71-Jährige die Teilnahme bestritt, sagte der Mann, dass dieses aber nicht stimmen könne, schließlich habe sie als Gewinnwunsch „Bargeld“ angekreuzt und sich nicht für den als Alternative zur Wahl stehenden Pkw, einen „Audi A6“ entschieden. Das Geld werde ihr nun durch eine Sicherheitsfirma in Begleitung eines Notars zugestellt. Am nächsten Tag würde man sich zwecks genauer Terminabsprache wieder melden.
Tatsächlich klingelte um kurz nach 9 Uhr das Telefon. Der Anrufer erklärte, der Geldkoffer käme mit einem gepanzerten Fahrzeug. Als die Rentnerin zu verstehen gab, dass eine derartig große Summe besser gleich bei ihrer Bank deponiert werden solle und sie deshalb einen anderen Termin wünschte, da gerade Sonnabend war, meinte der Mann es ginge nur heute. Die anfallenden Gebühren für die Zustellung des Geldes würden nach Überprüfung 900 Euro betragen, nachdem tags zuvor noch von 800 Euro die Rede war. Die Harvestehuderin lehnte eine Zahlung per Gutschein ab. Ihr Gesprächspartner wollte auf Nachfrage seinen Namen nicht nennen und wurde schließlich unhöflich. Daraufhin legte die Frau auf und vereitelte den Telefonbetrug. (th)
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