3. Platz für Alster-Damen

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Ein starkes Debüt gab Valerie Riegraf im Bundesligateam des Club an der Alster. Nur knapp unterlag sie im Einzel ihrer Aachener Gegnerin im Match-TiebreakFotos: Hoyer

Erste Tennisdamen spielen weiterhin in der 2. Bundesliga

Harvestehude/Rotherbaum. Was für ein Erfolg für die ersten Tennisdamen des Club an der Alster: Ihr letztes Punktspiel in der Zweiten Bundesliga gegen Blau-Weiß Aachen ging zwar 4:5 verloren, doch die Alster-Damen, deren Ziel der Klassenerhalt war, erreichten in der Abschlusstabelle einen beachtlichen dritten Platz unter sieben Teams. „Das ist der größte Erfolg einer Damen-Tennis-Mannschaft des Club an der Alster“, freute sich Betreuer Jan-Christian Engelke. Das Damen-Team hatte sich in den vergangenen zehn Jahren unter Trainer Jan Klinko Schritt für Schritt verbessert, so dass Alster nun die beste norddeutsche Mannschaft aufbieten kann, ein Team, dass größtenteils aus jungen Spielerinnen aus Hamburg und Umgebung besteht und nur durch wenige ausländische Sportlerinnen unterstützt wird.

Lisa Ponomar siegte im Einzel

In der letzten Begegnung auf der heimischen Anlage an der Hallerstraße zog Tabellenführer Blau-Weiß Aachen im Einzel schon mit 5:1 davon. Alster hätte als sensationeller Tabellenzweiter schon mit 8:1 gewinnen müssen, um die Aachenerinnen noch zu überholen und in die erste Bundesliga aufzusteigen. Nur der immer besser werdenden Nachwuchsspielerin Lisa Ponomar gelang ein Sieg für das Alster-Team, und sogar deutlich mit 6:0 und 6:4 über Lea Gasparovic. Drei hatten Pech, verloren nach Satzgleichstand nur im Match-Tiebreak, darunter Bundesliga-Debütantin Valerie Riegraf. Durch drei Siege im Doppel gestalteten die Alster-Damen das Ergebnis noch erträglich, verloren am Ende nur 4:5. Durch einen deutlichen 8:1- Sieg von Blau-Weiß Halle beim Braunschweiger THC schob sich Halle noch vor den Club an der Alster, wurde punktgleich mit Alster aufgrund des besseren Satzverhältnisses Zweiter. Gegen Halle hatte auch Alster knapp mit 4:5 verloren. Die Alster-Damen waren gegen Aachen gehandicapt durch den Ausfall ihrer Spitzenspielerin Carina Witthöft, durch einen Ausfall freilich, über den sich alle freuen. Carina Witthöft hatte sich für das Hauptfeld des legendären Grand-Slam-Turniers in Wimbledon qualifiziert. (ch)
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