Alster-Tennisdamen wehren sich

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Das Team des im Stadtpark ansässigen THC Horn/Hamm, das gegen Alster spielte (hinten v.l.): Maike Zeppernick, Jessica Bomber, Janna Hildebrandt; (unten v.l.) Alisa Diercksen, Marlen Hacke und Trainer Thomas Andersen Foto: Hoyer

Regionalliga: THC Horn/Hamm unterliegt mit 2:4 gegen favorisierten Club an der Alster

Von Christian Hanke
Winterhude/Harvestehude
Sehr zufrieden zeigte sich Thomas Andersen, Trainer der ersten Damenmannschaft des im Stadtpark ansässigen THC Horn/Hamm, von der Leistung seiner Schützlinge in der Begegnung gegen das favorisierte Team des Clubs an der Alster in der Regionalliga Nord-Ost, der höchsten Spielklasse in der Hallensaison. Nur mit 2:4 unterlagen die vier Spielerinnen von Horn/Hamm gegen die Alsteranerinnen, die mit drei Bundesligaspielerinnen angetreten waren. Horn/Hamm ging sogar sensationell mit 2: 0 in Führung. Beide Begegnungen wurden knapp erst im Matchtiebreak gewonnen. Die Hamburger Meisterin Marlen Hacke schlug Vinja Lehmann 6:4, 4:6, 10:8 und Maike Zeppernick besiegte Helene Grimm, Alsters einzige Spielerin, die nicht zum Bundes-ligakader 2016 gehörte, 6:2, 3:6, 10:8. Dann aber schlugen Alsters erfahrene Spielerinnen zurück.

Hochklassige Begegnung

Lisa Matviyenko, Weltrangliste Nummer 631, gewann knapp gegen Horn/Hamms Spitzenspielerin Janna Hildebrandt zweimal im Tie-Break 7:6, 7:6. Jennifer Witthöft schlug die 18-jährige Nachwuchsspielern der Gäste, Alisa Diercksen, 7:5 und 6:1. Das erste Doppel entschied Alster mit Jennifer Witthöft und Vinja Lehmann klar mit 6:1 und 6:4 gegen Janna Hildebrandt/Maike Zeppernick für sich. Doch im zweiten Doppel wurde es eng. Erst im Match-Tiebreak blieben Lisa Matviyenko und Helene Grimm gegen Hacke/Diercksen erfolgreich (6:3, 1:6, 10:8). „Nur zwei Punkte fehlten zum Sieg. Dann hätte es 3:3 gestanden“, berichtet Thomas Andersen. Dennoch attestiert er seinem Team eine „super tolle Leistung“. „Es war eine hochklassige Begegnung mit weitgehend ausgeglichenen Matches, in denen unsere Spielerinnen sehr gut agiert haben“, so Andersen. Eine gute Vorbereitung auf die 2. Bundesliga Nord draußen, in die Horn/Hamm als Nachrücker aufgestiegen ist, weil ein Team zurückgezogen hatte. „Das wird ein Abenteuer. Es geht nur gegen den Abstieg“, macht sich Andersen keine Illusionen. In der Regionalliga Nord-Ost in der Halle sollte Platz drei gehalten werden können, auf dem sich Horn/Hamm befindet. Am 29. Januar geht´s zum Spitzenreiter Rot-Weiß Wahl-stedt und am letzten Spieltag, 19. Februar, 14 Uhr, zuhause (beim HTV, Bei den Turnierplätzen 77) gegen GW Gifhorn, die man schlagen muss, um die Hallensaison mindestens auf Platz drei zu beenden.

Hallenturnier

Bei den Hamburger Hallenmeisterschaften, die in dieser Woche dort ausgetragen werden, muss die Titelverteidigerin Marlen Hacke vom THC Horn/Hamm gleich in der erste Runde gegen eine ganz starke Gegnerin ran: Jennifer Witthöft vom Club an der Alster (21.01., 13 Uhr). Ein Härtetest für die Meisterin.
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