Erster Sieg für die Polizei

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Polizei gegen Feuerwehr - Kommissariat 17 behielt die Oberhand

Rotherbaum. Im fünften Anlauf hat es endlich geklappt: Die Fußballer des Polizeikommissariats 17 behielten gegen die Kicker der Feuer- und Rettungswache Rotherbaum erstmals die Oberhand. Im Endspiel des Seda-Cups 2012 besiegten die Ordnungshüter der D-Schicht die Feuerwehrbeamten (2. Wachabteilung) mit 2:0.
Acht Mannschaften kämpften diesmal auf dem Kleinfeld-Kunstrasen-platz der Sportanlage Schanzenpark um die begehrte Trophäe, einen Wanderpokal in Form einer Kupfertafel, auf der in jedem Jahr das siegreiche Team mit einer Plakette verewigt wird. Die Vorrunde wurde in zwei Staffeln ausgetragenen, wobei in der Gruppe A ausnahmslos Polizeiteams um Platz eins und den damit verbundenen Einzug ins Finale kämpften. Das Team der D-Schicht stellte seine Favoritenstellung gleich im ersten Spiel unter Beweis, das man gegen die Mannschaft der Einsatzleitung durch Treffer von Robert Puritz (2) und Wolfgang Yuji mit 3:0 gewann. Es folgten zwei knappe aber verdiente 1:0-Erfolge gegen die Dienstgruppe A und die Kripo. Wieder traf Puritz, das zweite Tor steuerte Stephan Conradt bei. In der Gruppe B, in der drei Feuerwehrteams und eine Mannschaft der Polizei aufeinander trafen, war die Truppe der 2. Wachabteilung der erklärte Topfavorit. Mit Michael Krahmer, Lars Piepenhagen, Frank Kanitz, Heiko Flindt, Jochen Lieckfeld und Maike Schier standen immerhin sechs Akteure in der Mannschaft, die 2011 das Turnier für sich entschieden hatten. Und die Feuerwehrbeamten gaben sich ebenfalls keine Blöße, gewann ihre beiden Spiele gegen die Konkurrenz aus dem eigene Haus mit 2:1 beziehungsweise 3:0 und behielten auch gegen die C-Schicht der Polizei mit 1:0 die Oberhand.
Im Finale hatte sich Wolfgang Yuji, der das siegreiche Team der Polizei coachte und früher selbst als Trainer im Hamburger Ligafußball tätig war. einen besonderen Schachzug ausgedacht. David Holst nahm Lars Piepenhagen, den alles überragenden Kicker der Feuerwehr in Manndeckung. Eine Rechnung, die aufging: Piepenhagen, der bis dahin fünf Tore erzielt hatte, kam nicht wie gewohnt zum Zuge. Nach gut drei Minuten war es Stephan Conradt, der Feuerwehrkeeper Frank Kanitz zum 1:0 überwand. Mit seinem viertem Turniertreffer stellte Praktikant Robert Puritz die Weichen endgültig auf Sieg (5.). Zwar setzte der Gegner noch einmal alles auf eine Karte und hatte durch Jochen Lieckfeld, dessen Schuss von Torwart Jan-Henrik Probst an den Pfosten gelenkt wurde, den Anschlusstreffer auf dem Fuß, doch die D-Schicht hätte nach einigen Konterchancen auch höher gewinnen können. „Trotz des regnerischen Wetters haben wir auch vor dem Hintergrund der engen Zusammenarbeit zwischen Polizei und Feuerwehr eine gelungene Veranstaltung erlebt“, zog Verkehrsermittler Horst Meyer, der das Turnier mit seinem Kollegen Martin Tomrell organisiert hatte, ein positives Fazit, obwohl sich mit Lars Gittel und Daniel Goos zwei Ordnungshüter ohne Einwirkung des Gegners verletzten.
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