Fußball nonstop an der Knauerstraße

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Siegerehrung auf dem Soccerfeld der Schule Knauerstraße (hintere Reihe v.l.): Schulleiterin Corinna Jorden, Julian Kulawik (Hamburger Sportjugend), Uwe Seeler und Hartmut Diekhoff, stellv. Schulleiter Foto: Thomas Hoyer

150 Grundschüler jagten beim Soccer-Cup den Ball. „Uns Uwe“ schrieb geduldig Autogramme

Hamburg. Über fünf Stunden ging es auf dem Pausenhof der Grundschule Knauerstraße hoch her. Mehr als 150 Mädchen und Jungen jagten beim 5. Soccer-Cup, einem schulinternen Fußballturnier, dem runden Leder nach. Lautstark von vielen Mitschülern angefeuert, spielten die vier verschiedenen Klassenstufen inklusive der Vorschule nacheinander ihre diesjährigen Sieger aus.
Ingesamt kämpften 26 Mannschaften auf dem kleinen blauen Soccerfeld mit Begeisterung um jeden Ball. Und wer gerade nicht selbst auf dem Platz stand, konnte sich auf der großen Hüpfburg austoben, die Kooperationspartner HSV auf dem Schulhof aufgestellt hatte. „Ich spiele total gerne Fußball. Bei einem Spiel bin ich selbst ins Tor gegangen. Das durften wir nicht verlieren“, berichtet Justus Grey, dessen Team das Turnier der zweiten Klassen gewann.
Absoluter Höhepunkt war die Siegerehrung, zu der wie bei allen vorangegangenen Turnieren Hamburgs Fußball-Idol Uwe Seeler erschien. Diesmal freute sich der 77-Jährige ganz besonders, durfte er doch für seine Stiftung von Hartmut Diekhoff, dem stellvertretenden Schulleiter, 2.500 Euro entgegennehmen, die in Not geratenen Familien zugute kommen. Die gleiche Summe ging an die Hamburger Sportjugend, vor Ort vertreten durch Vorstandsmitglied Julian Kulawik, deren Aktion „Kids in Clubs“ den Vereinsbeitrag für sozial benachteiligte Kinder übernimmt. „Für den Geldsegen haben unsere Schüler bei einem Sponsorenlauf ganz alleine gesorgt“, berichtet Hartmut Diekhoff stolz. Aber auch die fußballbegeisterten Kinder hatte allen Grund zur Freude, denn jede Klasse erhielt einen nagelneuen, vom HSV gestifteten blauen Fußball. Und als die Siegerehrung vorbei war, ging es für „Uns Uwe“ erst richtig los. Fast eine Stunde lang gab der Ehrenspielführer der Nationalmannschaft Autogramme auf T-Shirts, Bälle und Fotos. „Ich komme sehr gerne in die Knauerstraße“, so Uwe Seeler. „Es ist schön, mit welcher Begeisterung hier gespielt wird.“
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