Hamburg: Shintai Dojo erfolgreich

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Die erfolgreichen Kämpfer von Shintai Dojo (hintere Reihe v.l.): Trainer Phillip Stockfleth, Günes Cetin, Anthony v. Bergen; (vordere Reihe): Lukas Tietz und Finn Behr. Es fehlt Justus SchottFoto: Thomas Hoyer

Eppendorfer Kampfsportler qualifizieren sich für Europameisterschaft

Von Thomas Hoyer
Hamburg. Beim Internationalen Tokon-Cup, der vor Kurzem im niedersächsischen Emden stattfand, trumpften die jungen Budosportler von Shintai Dojo groß auf. Neun Medaillen lautet die stolze Bilanz, wobei alle fünf Groß Borsteler zumindest einmal Edelmetall gewannen und sich damit für die im Mai stattfindenden Europameisterschaften qualifizierten.
In überragender Form präsentierte sich Günes Cetin, der gleich drei Goldmedaillen holte. Im Finale der Karatedisziplin „Shobou Ippon“ (Freikampf) ließ der 16-Jährige seinem Vereinskameraden Justus Schott (13) keine Chance, besiegte diesen mit einem Fußkick zum Kopf vorzeitig durch technischen K. o.. Im Semikontakt der Schwergewichts-Jugendklasse (+55kg) gab sich Günes Cetin ebenfalls keine Blöße und gewann nach 5:0-Führung durch Abbruch aufgrund technischer Überlegenheit. Auch im Sport-Kenjutsu, dem Kampf mit Schaumstoffschwertern, war der Gymnasiast nicht zu schlagen. Nach einem Halbfinalsieg über Vereinskamerad Anthony v. Bergen (13), der am Ende noch Bronze erkämpfte, gewann er das Finale mit 3:1 Punkten. „Eine Riesenleistung von Günes, der mich seit einem halben Jahr beim Training unterstützt. Er ist für die Jüngeren ein echtes Vorbild,“ freute sich Chefcoach Phillip Stockfleth. Besonders stolz war der frühere Weltmeister auf seinen jüngsten Schützling, Lukas Tietz, der bei seiner ersten Wettkampfteilnahme überhaupt dreimal den Sprung auf´s Treppchen schaffte. Im Sport-Kenjutsu gewann der zehnjährige Groß Borsteler alle seine vier Kämpfe vorzeitig und holte Gold. Nur hauchdünn mit 1:2 musste sich Lukas im Shobou-Ippon-Finale geschlagen geben, und auch im Semikontakt konnte der Youngster mit Platz drei überzeugen. „Lukas war vor dem Turnier sehr aufgeregt, doch als er dann auf der Matte stand war alle Nervosität wie weggeblasen“, zeigte sich Phillip Stockfleth überrascht.
Seiner Favoritenrolle im Semikontakt der Mittelgewichtsklasse bis 50 Kilogramm wurde Finn Behr gerecht. Der 13-jährige Schüler, der zu den besten Technikern der Veranstaltung zählte und dafür besonderes ausgezeichnet wurde, gewann sein Finale vor Ende der regulären Kampfzeit mit 6:1. „Meine Jungs haben tolle Leistungen gezeigt, die nicht nur mit Medaillen belohnt wurden sondern auch mit einem Pokal für den erfolgreichsten Verein“, so Phillip Stockfleth. „Ich bin sicher, dass wir auch bei Euromeisterschaften gute Chancen auf vordere Plätze haben.“
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