Hoher Besuch beim VfL 93

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„Bachelor“ Paul Janke (r.) kommt gegen Robert Tesche einen Schritt zu spät.Fotos: Thomas Hoyer

HSV-Profis kamen zum Freundschaftsspiel

Winterhude. Für die Kicker des Bezirksligisten VfL 93 wird das Freundschaftsspiel gegen den HSV, das vergangene Woche rund 1400 Zuschauer im Borgwegstadion verfolgten, ein unvergessliches Erlebnis bleiben. Die Winterhuder zogen sich höchst achtbar aus der Affäre, verloren gegen die sechs Klassen höher spielenden Profis nur mit 0:6.
Obwohl zehn Spieler des HSV mit ihren jeweiligen Nationalmannschaften unterwegs waren, hatte Trainer Thorsten Fink eine namhafte Truppe aufgeboten. In der Startelf standen unter anderem Dennis Diekmeier, Tomas Rincon, Gojko Kacar, Paul Scharner, Michael Mancienne und Dennis Aogo, der der HSV nach zehn Minuten in Führung schoss. „Bachelor“ Paul Janke und seine Mitstreiter wehrten sich nach Leibeskräften, konnten aber nicht verhindern, dass die überlegenen Gäste bis zur Pause durch Manuel  Farrona-Pulido, Tolgay Arslan und Tomas Rincon drei weitere Treffer nachlegten (23., 31., 38.). VfL-Torwart Christian Hillmer verhinderte mehrfach einen höheren Rückstand. Die Platzherren, die einige gute Szenen hatten, kamen zu mehreren Entlastungsangriffen, die nicht ungefährlich waren. Mitte der ersten Halbzeit vergab Michael Scholtan nach Ecke von Janke und Getümmel vor dem Tor eine dicke Chance für den VfL.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte der für Kacar eingewechselte Felix Brügmann, ein 19-jähriges Stürmertalent aus der Regionalligatruppe des HSV, mit zwei Treffern auf 6:0 (54., 65.). Die Gastgeber, die in der zweiten Halbzeit gleich zehn neue Akteure einwechselten - nur Fiete Kramer spielte durch -, hatten in der 62. Minute den Ehrentreffer auf dem Fuß. Nach schnell ausgeführtem Freistoß von Janke traf Timo Mäkelmann nach Doppelpass mit Daniel Betzold freistehend aus neun Metern nur den Außenpfosten. „Meine Truppe hat sehr gut dagegen gehalten“, freute sich VfL-Trainer Olaf Ohrt. „Mit etwas mehr Glück hätten wir sogar zwei Tore schießen können.“
Nicht ganz zufrieden zeigte sich Gerd Lenzen, 1. Vorsitzender des VfL 93, mit der Organisation der Veranstaltung. „Zwischen den Umkleidekabinen und dem Platz war eine durchgehende Sperrzone eingerichtet. Viele Besucher mussten deshalb weite Wege in Kauf nehmen, um zu den Verkaufsständen und den Toiletten zu gelangen“, so Lenzen. „Das Ergebnis war allerdings super, unsere Mannschaft hat sich hervorragend verkauft. Besonders bedanken möchte ich mich für das hohe Engagement von Trainer Olaf Ohrt und Platzwart Reinhold Schmuck.“
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