Jonas Baseda wirft Speer in Hamburg am weitesten

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Jonas Baseda war bester Speerwerfer, bester Stabhochspringer und schnellster 110m-Hürdenläufer des Jedermann-Zehnkampfs Fotos: Thomas Hoyer

213 Sportler waren beim Jedermann-Zehnkampf im Stadtpark dabei

Von Thomas Hoyer
Hamburg. Zwei Tage lang stand die altehrwürdige Jahnkampfbahn ganz im Zeichen des Jedermann-Zehnkampfs, den der HSV dort bereits zum 21. Mal veranstaltete. Am Start waren diesmal 213 Aktive, die sich zum Teil sehr beachtlich schlugen.
Sieger des beliebten Events im Stadtpark wurde bei den Männern Lorenz Kaufhold vom Ratzeburger SV mit 5.459 Punkten. Seine besten Ergebnisse erreichte der neue Champ im Diskuswerfen (42,29m), Hochsprung (1,80m) und Kugelstoßen (12,17m). Mit Jonas Thiele, der die Kugel so weit wie kein anderer fliegen ließ (12,26m) und den größten Satz beim Weitsprung machte (6,35m), stach ein weiterer Teilnehmer des Ratzeburger SV Vieter (5.079 Pkt.) hervor. Sogar auf 5.799 Zähler in einer den Herren angepassten Wertung brachte es Frauensiegerin Laura Nürnberger vom SC 08 Lüdinghausen, die besonders schnell über 100 Meter Hür- den (15,06sec.), 1.500 Meter (5:09,82min.) und 400 Meter (57,99sec.) unterwegs war. Zu den überragenden Athleten der Veranstaltung gehörte Jonas Baseda vom Grün-Weiß Harburg, der allerdings nicht in allen Disziplinen am Start war, sondern zusammen mit Andy Ertel (vereinslos) unter dem Namen „Die Einwegraketen“ am Teamwettbewerb teilnahm, bei dem jeder nur fünfmal antritt.

Rekordweite

Der 30-Jährige warf den Speer 64,47m weit, eine Leistung, die keinem der deutschen Zehnkämpfer bei den Europameisterschaften in Zürich geglückt war und mit satten 804 Punkten belohnt wurde, lief hervorragende 15,96 Sekunden über 110 Meter Hürden und überquerte im Stabhochsprung mit 3,61 Metern die größte Höhe der Veranstaltung. Zusammen erreichten Jonas Baseda und Andy Ertel (32), der zuvor noch nie einen Wettkampf bestritten hatte, 5.695 Punkte, gleichbedeutend mit Platz eins. Für die beste Leistung eines HSV-Teilnehmers sorgte Roland Walz, der zwar ebenfalls für den Teamwettbewerb gemeldet war, aber den ersten Wettkampftag alleine bestritt. Seine Partnerin Larissa Skarke musste verletzt absagen. Für seine Zeit von 11,68 Sekunden über 100 Meter kassierte der Sprintspezialist 715 Punkte. Ganz spontan zur Teilnahme am Teamwettbewerb entschlossen sich mit Paula Johns und Carlotta Fiedler zwei A-Schülerinnen des HSV. Beide schlugen sich glänzend und kamen auf 4.329 Zähler.
„Wir haben wieder eine schöne Veranstaltung erlebt, bei der viele über sich hinausgewachsen sind“, freute sich Cheforganisatorin Anne Gnauk, die von über 60 Mitgliedern und dem Trainerstab der HSV-Leichtathletik-Abteilung unterstützt wurde. „Zum Glück mussten die Wettkämpfe aufgrund von Regenschauern nur zweimal kurz unterbrochen werden.“
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