„Jungs haben prima gekämpft“

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Das erfolgreiche Team von Shintai Dojo (v.l.): Trainer Phillip Stockfleth, Günes Cetin, Finn Behr, Henning Marten, Marvin Gruf, Simon Vleminckx und Trainer Peter Rolle. Foto: Thomas Hoyer

World Open Championships: Budosportverein Shintai Dojo erfolgreich

Groß Borstel. Auch bei den diesjährigen World Open Championships, die vor kurzem von der International Material Arts Federation (IMAF) im belgischen Antwerpen veranstaltet wurden, trumpften die jungen Kampfkünstler des Budosportvereins Shintai Dojo groß auf.
Cheftrainer Phillip Stockfleth und sein Kollege Peter Rolle durften ihre Schützlinge am Ende zu fünf Medaillen beglückwünschen. Eine tolle Leistung lieferte der Groß Borsteler Finn Behr ab, der Gold im Sport-Kenjutsu holte, eine Disziplin, bei der sich die Kontrahenten mit einem schaumstoffummantelten Plastikschwert bekämpfen, das beidhändig wie ein Samurai-Schwert geführt wird. Der elfjährige Gymnasiast zog mit fünf vorzeitigen Siegen ins Finale ein, wo er seinen rumänischen Gegner ebenfalls vor Ablauf der regulären Kampfzeit mit technischen K.o. bezwang. Knapp am Titel vorbei schrammte Simon Vleminckx, der Heimvorteil genoss, da er aus Antwerpen stammt und nicht nur von seinen mitgereisten Eltern, sondern auch von vielen Verwandten angefeuert wurde. Erst im Finale musste sich der 15-jährige Eppendorfer seinem Gegner, einem polnischen Schwarzgurtträger, mit 2:3 geschlagen geben. Ebenfalls eine glänzende Leistung lieferte Simon im Karate („Shobou Ippon“) ab, wo er eine nicht unbedingt erwartete Bronzemedaille erkämpfte.
Auch für Günes Cetin wurden die Titelkämpfe zu einem unvergesslichen Erlebnis. Der 15 Jahre alte Schüler, der im Semikontakt-Karate in der Mittelgewichtsklasse antrat, steigerte sich nach anfänglicher Nervosität und belegte am Ende Platz drei. „Günes hat seine großen Trainingsfortschritte in den letzten Monaten bestätigt“, so Trainer Phillip Stockfleth, der sich außerdem noch über eine Silbermedaille von Marten Henning (16) im Semi-Kontakt freuen konnte. Höchst achtbar aus der Affäre zog sich auch Marvin Gruf, der im „Shobu Ippon“ antrat, auch wenn der 13-Jährige am Ende mit einem undankbaren vierten Platz vorlieb nehmen musste. Im kleinen Finale unterlag Marvin seinem polnischen Kontrahenten knapp mit 3:5. „Alle Jungs haben prima gekämpft. Ich bin hoch zufrieden mit dem Abschneiden unseres Vereins und denke, dass wir auch im nächsten Jahr bei den Europameisterschaften in der Schweiz einige Medaillen holen werden“, lautete das Fazit von Trainer Stockfleth. „Besonders hat mich gefreut, dass alle Eltern in Antwerpen dabei waren.“
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