VfL 93 unterliegt im Viertelfinale

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Hauke Brückner (l.) versucht Altonas Dennis Thiessen zu stoppen Foto: Hoyer

Oddset-Pokal: Spannendes Spiel gegen Oberligisten Altona 93 knapp 1:2 verloren

Hamburg. Spannender Pokalfight im Borgweg-Stadion: vor rund 800 Zuschauern empfing der Landesliga-Zweite VfL 93 im Viertelfinale des Oddset-Pokals den Dritten der Oberliga Hamburg Altona 93. Für die Gastgeber hätte das Spiel nicht schlimmer beginnen können. Sie wurden gleich zu Beginn kalt erwischt, als Altonas Magnus Hartwig den ersten Schuss der Gäste aufs VfL-Tor mit dem 1:0 für sein Team abschloss. „Da hat unser Torwart Christian Hillmer geschlafen“, kommentierte VfL-Trainer Olaf Ohrt nach dem Spiel. Doch der VfL erholte sich schnell von diesem Schock, spielte zügig nach vorn, und kam dadurch zu einigen Torchancen. Max Krause vergab in der neunten Minute nur knapp per Kopf und ebenso knapp strich drei Minuten später ein von Neuzugang Stefan Winkel getretener Freistoß nach Foul an Marius Ebbers am Altonaer Kasten vorbei. Krause vergab in der 20. Minute eine weitere Tormöglichkeit per Freistoß nach Foul an Winkel. Vier Minuten später verpasste Altonas Dennis Thiessen eine große Chance die Führung auszubauen. So entwickelte sich ein munteres Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten, wobei sich der VfL 93 mehr Möglichkeiten herausspielte. Die logische Folge: das 1:1 durch Florian Kurzberg, der in der 31. Minute aus spitzem Winkel nach Vorlage von Marius Ebbers einschoss. So wurden die Seiten gewechselt. Der VfL begann die zweiten 45-Minuten furios mit einem Fernschuss von Marius Ebbers, der knapp übers Altonaer Tor ging. Dann verflachte das Spiel. Altona übernahm langsam aber sicher das Kommando, ohne zu glänzen. Der VfL erspielte sich nur noch wenige Möglichkeiten. In der 76. Minute legte Sven Reymann Altonas Gian-Pierre Carallo hart an der Strafraumgrenze. Den fälligen Strafstoß verwandelte Dennis Thiessen zum 2:1 für die Gäste. Dabei blieb es, obwohl Ebbers und der eingewechselte Michael Scholtan noch Chancen zum Ausgleich vergaben. „Wir haben es verpasst, den Sieg in der ersten Halbzeit klarzumachen. Da hatten wir mehr Torchancen. Nach der Pause waren wir zu passiv. Insgesamt stand das Spiel auf des Messers Schneide“, kommentierte Olaf Ohrt die spannende Partie, in der ein Klassenunterschied zwischen dem Landes- und dem Oberligisten nicht auszumachen war. (ch)
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