Weltstars gegen Mobbing

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Der Hero-Cup findet in dr Barclaycard Arena statt Foto: Barclaycard
 
Patrick Kluivert Foto: wb

Beim Hero-Cup treffen Ex-Profis aufeinander. Spenden gehen nach Winterhude

Von Christian Hanke
Winterhude
Hamburg darf sich auf das erste Duell der spanischen Fußball-Giganten FC Barcelona und Real Madrid auf deutschem Boden freuen. Beim Hero-Cup, einem Fußball-Hallenturnier für Altstars am 16. Januar in der Barclaycard Arena neben dem Volkspark-Stadion. Da werden auch ehemalige Fußballgrößen vom HSV, FC St. Pauli und Werder Bremen sowie vom ältesten Fußballclub der Welt, Sheffield FC aus England, auflaufen. Zugesagt haben schon frühere Weltstars wie Gianluca Zambrotta und Edgar Davids (Barcelona), Christoph Metzelder und Christian Karambeu (Real Madrid), die Ex-HSVler Richard Golz, Stefan Schnoor und Stig Töfting, die früheren Werderaner Ailton, Ivan Klasnic und Patrick Owomoyela sowie Achim Hollerieth und Holger Wehlage (Ex-FC St. Pauli), um nur einige zu nennen. Hinbekommen hat das Stefan Kohfahl, der das Turnier veranstaltet. Kohfahl, Hamburger Fußballtrainer mit Erfahrungen im Amateurbereich, leitet die erste Fußballschule von Real Madrid auf deutschem Boden. Ein großer Teil der Einnahmen kommt der Stiftung Kinderjahre aus Winterhude für ein Anti-Mobbingprojekt zugute. Kinderjahre wurde vor elf Jahren von dem Ehepaar Hannelore und Wolfgang Lay mit dem Ziel gegründet, sozial benachteiligte Kinder zu stärken. Über 20 Projekte, die das Selbstbewusstsein benachteiligter Kinder stärken und die sechs Hamburger Partnerschulen der Stiftung unterstützen, hat Kinderjahre bislang durchgeführt. „Wir setzen uns für Chancengleichheit unter Kindern ein. Wir sagen: jeder ist ein Held, ein kleiner Star. Wir helfen ihnen, ihre Stärken und Schwächen zu erkennen“, erzählte Hannelore Lay kürzlich bei der Vorstellung des Hero Cups in den Räumen der Stiftung in der Sierichstraße. Kinderjahre unterstützt Schulfrühstück, Pausenbrot und Mittagessen, stellt Verbindungen für Kinder zur Arbeitswelt her, lässt Kinder an Musik- und Theater-Produktionen, Leseprogrammen und Wissensprojekten teilhaben. Ein Schulgarten wurde mit Mitteln der Stiftung angelegt. Kinder erhielten Unterweisungen in Erster Hilfe. Kinderjahre regte außerdem das Schulfach Glück an, in dem Kinder ihre Stärken und Schwächen ganzheitlich begreifen.

Gegen Mobbing


Mit dem Großteil der Erlöse des Hero Cups wird Kinderjahre ein Anti-Mobbing-Projekt unterstützen, in dessen Zentrum die Schulung von Lehrkräften zur Prävention von Mobbing steht. In Halbtagsseminaren sollen Lehrerinnen und Lehrer Handlungskompetenzen im Umgang mit Mobbing erlangen, um bestenfalls Schülerinnen und Schüler als Aufklärer in eigener Sache zu gewinnen. Auch Theaterprojekte, in denen die Kinder unterschiedliche Perspektiven spielen können, sind Bestandteil der Anti-Mobbing-Kampagne. Henry C. Brinker, der Vorstand Soziales und Kooperation der Stiftung, hält den Sport für ein „besonders wichtiges Vehikel“, um benachteiligte Kinder zu stärken. „Nur wenn der Sport auf allen Ebenen Menschen abholt und auch die Schwächeren nicht vergisst, dürfen Vereine und Sportevents Unterstützung von Politik und Gesellschaft erwarten. Die Beteiligung der Stiftung Kinderjahre ist ein wichtiges Signal in diese Richtung“, sagte Brinker.

Der Hero Cup beginnt am Sonnabend, 16. Januar, um 17.30 Uhr. Geboten wird ein Turnier mit drei Gruppen. Die Spiele dauern zweimal zwölf Minuten. Schluss ist gegen 22.15 Uhr. Eintrittskarten ab 17 Euro (inklusive HVV-Ticket) können ab sofort unter Telefon 0186/ 121 992 geordert werden
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