Zweite WET-Herren starten gut in die Saison

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In dieser Besetzung trat die Mannschaft im Nachholspiel gegen den HTB 65 an (v.l.): Alexander Fraiss, Andriy Kusyak, Arndt Breese, Peter Sommer, Kathrin Schmoll und Helmut Mendl Foto: Hoyer

Eppendorfer Schmetterkünstler in Topform. Kathrin Schmoll als Ersatzspielerin

Von Thomas Hoyer
Eppendorf
Einen Saisonauftakt nach Maß erwischte die 2. Tischtennis-Herrenmannschaft des Winterhude Eppendorfer-Turnvereins. Mit drei Siegen in drei Spielen rangiert die Mannschaft auf Platz zwei der 2. Kreisliga Staffel 4 und hätte mit einem weiteren Erfolg in einem noch ausstehenden Nachholspiel sogar die Chance mit dem Spitzenreiter TV Fischbek 3 gleichzuziehen. Die Eppendorfer Schmetterkünstler starteten sogar mit einem kleinen Handicap in die neue Saison. Da es Probleme mit der Beleuchtung ihrer gerade renovierten Heimspielhalle an der Hegestraße gab, musste das Team zunächst zweimal auswärts antreten, ehe man in der vergangenen Woche erstmals zu Hause antreten konnte, die erste von zwei ausgefallenen Partien. Der Start in das Match gegen den HTB 65 begann allerdings alles andere als vielversprechend. Alexander Fraiss/Peter Sommer und Andriy Kusyak/Kathrin Schmoll verloren ihre beiden Doppel. Doch dann profitierte das WET-Team, in dem der wieder fitte Josef Brzoska durch Kathrin Schmoll aus der „Dritten“ ersetzt wurde davon, dass der Gegner nur fünf Akteure aufbieten konnte. Arndt Bresse/ Helmut Mendl gewannen ihre Auseinandersetzung kampflos. In den nachfolgenden zwölf Einzeln, von denen zwei aus genanntem Grund ebenfalls kampflos an den WET gingen, zeigten sich besonders die an Nummer drei und vier spielenden Peter Sommer und Arndt Breese mit je zwei Siegen in ihren Matches in guter Form. Schwer hingegen hatte es Andriy Kusyak, ein Zugang aus der ersten Mannschaft, der an Nummer eins beide Male den Kürzeren zog. Am Ende aber reichte es für die Gastgeber zu einem 9:6-Erfolg, weshalb das bereits begonnene letzte Doppel nicht mehr zu Ende gespielt werden brauchte. „Hätte der Gegner heute alle Mann an Bord gehabt, wäre es wahrscheinlich eng geworden“, vermutete Mannschaftskapitän Helmut Mendl, der nur ein Einzel bestreiten konnte. Lediglich im ersten Spiel stand die stärkste Besetzung der Eppendorfer an der Platte. 9:4 wurde beim SV Wilhelmsburg 6 gewonnen. In Begegnung Nummer zwei gegen den derzeitigen Tabellendritten Protesia 4, die mit dem selben Ergebnis endete, kam dann erstmals Kathrin Schmoll für den beruflich verhinderten Alexander Fraiss zum Einsatz. „Das geht vielen Teams in Bezug auf Ausfälle auch nicht anders“, sagt Helmut Mendl, der mit Peter Sommer, Arndt Breese und Alexander Fraiss schon seit einigen Jahren zusammenspielt. „Der eine oder andere ist immer mal verhindert. Wenn es bei uns ganz eng werden sollte, würde auch Holger Skrowrontzki noch einspringen, der sich nach der letzten Serie aus privaten Gründen zurückgezogen hat.“ Ob die Mannschaft diesmal stark genug ist, um im Rennen um die Aufstiegsplätze mitzumischen, bleibt abzuwarten. „Im oberen Paarkreuz müssten wir eigentlich noch einen weiteren guten Spieler haben“, so Helmut Mendl. „Aber vielleicht gelingt es uns ja auch so, den stärksten Teams Paroli zu bieten. Der Aufstieg wäre eine tolle Sache. Aber davon sind wir noch meilenweit entfernt.“
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