American Folk aus London

Anzeige
Der Brite Bobby Long singt einfühlsame Songs mit poetischen Texten. Foto: James Minchin/hfr

Bobby Long live im Logo

Eppendorf. Sein Name lässt eher auf einen Reggae-Sänger schließen und seine einfühlsamen Songs eher auf einen Folk-Sänger amerikanischer Herkunft. Doch Bobby Long ist waschechter Brite, in Manchester geboren und im Südwesten des Landes aufgewachsen. Allerdings ist der als Geheimtipp gehandelte Mittzwanziger bekennender Folk-Fan. Sein Filmmusik-Studium an der London Metropolitan University schloss er mit einer Arbeit über die sozialen Auswirkungen des American Folk ab und zog anschließend vorübergehend nach New York, wo er zahlreiche Songs schrieb und viele Club-Konzerte gab. Zurück in London veröffentlichte er 2011 sein erstes Studioalbum „A Winter Tale“ mit elf großartigen Songs, begleitet von der eigenen Gitarre oder von einer zusammen gewürfelten Band. Produziert wurde das Erstlingswerk von keinem Geringeren als Grammy-Gewinner Liam Watson, der bereits für das US-Duo White Stripes arbeitete. Das hatte einen Grund: 2008 hatte Bobby Long bereits an dem Song „Let Me Sign“ mitgeschrieben, der in dem Kinofilm „Twilight“ zum Hit avancierte. Das hatte seinem ungewöhnlichen Namen in der US-Musikszene zu etwas Bekanntheit verholfen.
Jetzt präsentiert der Brite sein zweites Studioalbum „Wishbone“, das im Februar erscheint, live im Hamburger Logo. Neue Songs hatte er für das Album längst genug zusammen, wie er selbst sagt: „Ich schreibe eigentlich permanent neue Stücke, sie entstehen einfach an einem unbewussten Ort in mir.“ (ho)

Sonntag, 13. Januar, 20 Uhr, Logo, Grindelallee 5, Eintritt: 19 Euro
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige