Bürgerverein lädt ein

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Klaus Weidmann Foto: Reinhard Elbrecht

Im Oktober musiziert Pianist Klaus Weidmann

Langenhorn. Er lebt seit seiner Geburt in Langenhorn mitten unter uns, Musikfreunde kennen ihn und schätzen seine feinfühligen Interpretationen am Flügel ebenso wie sein temperamentvolles Orgelspiel; er hat mit vielen Sängerinnen und Sängern musiziert, hat Chöre begleitet, mit bekannten Größen im Quartett oder kammermusikalisch zusammen konzertiert und in der kreativen Theaterszene ebenso musikalisch geglänzt wie an der Kirchenorgel - und doch hat er noch nie ein Konzert in „seinem“ Stadtteil gegeben: Klaus Weidmann, 73, geboren in Langenhorn und hier immer noch zu Hause.
In einem Zeitzeugen-Video, das ab September im Internet abrufbar sein wird, erzählt Weidmann aus seinem langen Langenhorner Leben. Schon mit zehn Jahren erhielt er Klavierunterricht; dennoch verlangte der strenge Vater, dass Klaus zunächst etwas „richtiges“ lernte, ehe er sich ganz der Kunst und der Musik verschrieb.
Doch nach der Ausbildung zum Werbekaufmann war es vorbei mit dem Kommerz - ab nun gab es nur noch die Kunst. Von 1958 bis 1961 vervollständigte er seine Ausbildung an der Musikhochschule Hamburg. Später - von 1974 bis 76 - folgte noch ein Studium der Kirchenmusik an der Musikhochschule Lübeck. Seitdem haben ihn viele Konzerte durch das In- und Ausland geführt. Seine Freundschaft mit Kurt Fiebig (*1908, 1988, Komponist, Kirchenmusiker in St. Ansgar in Langenhorn, Dozent an der Musikhochschule) eröffnete ihm viele Kontakte auch zu Hamburger Sängerinnen und Sängern. Zahlreiche Auftritte und große Konzerte in Hamburg waren das Ergebnis. Und dennoch: Noch nie ergab sich die Möglichkeit, in seiner Heimat, in Hamburg Langenhorn, bei einem Konzert aufzutreten.

Konzerte mit Künstlern aus Langenhorn
Schon lange hatte man im Langenhorner Bürger- und Heimatverein mit dem Gedanken geliebäugelt, auch die Kultur im Stadtteil zu bereichern, und das natürlich mit Künstlern aus dem eigenen Stadtteil. Also hat man die Gelegenheit beim Schopf gefasst: Es wird - voraussichtlich Ende Oktober - ein Konzert geben, das den Pianisten Klaus Weidmann seinen Langenhorner Mitbürgern vorstellt. Dafür wählte sich Weidmann einen seiner Lieblingskomponisten aus - Franz Schubert.
Gerade erst hat er mit der Sopranistin, Konzertsängerin und Autorin Susanne Dieudonné aus Ratzeburg ein wunderschönes Programm einstudiert: Eine „Schubertiade“ unter dem Titel „Du holde Kunst - oder Die wahre Liebe des Franz Schubert“. Dieses eindrucksvolle Programm führen die beiden Künstler auch am 23. September um 11:30 Uhr im Rahmen einer Matineé im Mozartsaal an der Moorweidenstraße 36 auf.
Der Bürger- und Heimatverein konnte beide Künstler dafür gewinnen, dieses Werk auch in der Fritz-Schumacher-Schule - im Herzen Langenhorns - zur Aufführung zu bringen. Alle Einzelheiten dazu werden noch bekanntgegeben. (hfr)

Das Zeitzeugen-Video mit Klaus Weidmann kann jeder ab September im Internet auf der Seite des Bürger- und Heimatvereins finden:
http://www.langenhorner-heimatverein.de/weidmann
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