Gefahr am Feuerberg - Wissenschaftler berichtet über den Ätna

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Der Ätna ist Europas aktivster Vulkan. Foto: Behncke
Langenhorn. Mit diesem Vulkan ist nicht zu spaßen: Erst Anfang Januar spie der sizilianische Ätna wieder eine spektakuläre Aschesäule fünf Kilometer hoch in den Himmel. Auf 18 Ausbrüche brachte er es im vergangenen Jahr. Aktuell wurde beobachtet, dass die Ostflanke des rund 3.300 Meter hohen Feuerbergs zentimeterweise ins Mittelmeer abrutscht. Darüber berichtet jetzt ein Ätna-Experte in Langenhorn. Der Forscher Dr. Boris Behncke hält am Donnerstag, 12. April, ab 19.30 Uhr in der Pausenhalle des Gymnasiums Heidberg (Fritz-Schumacher-Allee 200) einen Vortrag über Europas aktivsten Vulkan. Behncke kennt ihn wie wohl kein anderer deutscher Wissenschaftler – er wohnt mit seiner Familie nicht weit entfernt. Behnke ist Vulkanologe am Istituto Nazionale di Geofisica e Vulcanologia (INGV) in Catania.
Dies Institut überwacht die Tätigkeit der süditalienischen Vulkane und ist verantwortlich dafür, in Krisensituationen gemeinsam mit den Behörden die geeigneten Maßnahmen zum Schutz der Tausenden Bewohner in der Vulkanregion zu treffen. Der 50-jährige gebürtige Frankfurter observiert die Aktivitäten regelmäßig auch vor Ort bis hinauf zu den Gipfelkratern. In einem 90-minütigen multimedialen Vortrag wird Behncke den aktuellen Stand der Ätnaaktivitäten und mögliche Perspektiven für seine nahe Zukunft erläutern. Dass dieser Vortrag am Gymnasium Heidberg gehalten wird, ist kein Zufall.
Das Fach Geologie wurde bereits 1983 von den Lehrern Wolfgang Fraedrich und Karl-Heinz Jahn als ordentliches Schulfach eingeführt – ein in Hamburg einmaliges Angebot. Seit 1987 konnte Geologie auch als Abiturprüfungsfach gewählt werden. Heidberg-Schüler haben seither zahlreiche Exkursionen in die Ätna-Region unternommen. Die Reihe „Geowissenschaftliche Vorträge“ gibt es bereits seit 2001. (bcb)
u Die Veranstaltung von Dr. Boris Behncke ist der 24. Vortrag in diesem Rahmen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
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