Nachts ins Museum

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Auch die Sammlung Falckenberg lädt zu Betrachtungen außerhalb der üblichen Zeiten ein. Foto: Museumsdienst/Mario Sturm

Rekordbeteiligung: Bei der Langen Nacht der Museen locken am 13. April 53 Ziele

Hamburg. Nachts im Museum – für manche ist dies der Titel eines erfolgreichen Films, in Hamburg wissen Kulturinteressierte, dass dahinter einer der Höhepunkte des Jahres steckt.
Am Sonnabend, 13. April, werden bei der Langen Nacht der Museen 53 Institutionen und Ausstellungshäuser, so viele wie noch nie, von 18 Uhr bis 2 Uhr offen für Besucher sein. Die Liste der Ziele reicht von A wie Altonaer Museum bis Z wie Zoologisches Museen.
Neu im Rahmen der Langen Nacht sind der Energieberg Georgswerder, das Wälderhaus mit dem Science Center Wald in Wilhelmsburg sowie das Polizeimuseum auf dem Gelände der Polizei in Winterhude, das im Sommer offiziell eröffnet wird. Zu sehen sind unter anderem die Säge von Frauenmörder Fritz Honka und Auszüge der gefälschten Hitlertagebücher. Bei der Langen Nacht wird außerdem gezeigt, wie die Spurensicherung arbeitet und was den TV-„Tatort“ von der Realität unterscheidet. In zahlreichen Museen gibt es zur Langen Nacht besondere Veranstaltungen. Details stehen in einem umfangreichen Programmheft, oder – für Smartphonebesitzer – auf der Lange-Nacht-App.
Der Energieberg Georgswerder ist gleich doppelt spannend: Dort wird in einer Ausstellung die Entwicklung der einstigen Mülldeponie zum nachhaltigen Energieprojekt beschrieben. Bei der Langen Nacht der Museen können die Besucher zu später Stunde den 900 Meter langen Horizontweg absolvieren und ungewöhnliche Ausblicke genießen.
Erstmals dabei sein wird auch das Wälderhaus mit dem Science Center Wald. Nach einer Pause nehmen das Miniatur Wunderland, das WasserForum, das Deutsche Zollmuseum und das Kesselhaus in der HafenCity wieder an der Langen Nacht teil. Aber auch weitere „Klassiker“ sind zugänglich: Im Museum für Völkerkunde und im Speicherstadtmuseum gibt es „Indische Nächte“ mit indischem Tanz und Musik, Tee und eine Feuershow. Vor dem Museum der Arbeit können die Besucher hoch hinaus auf das 14 Meter hohe Schneidrad klettern.
In der langen Kulturnacht fährt ein Bus-Shuttle mit zehn eigenen Museumsnachtlinien vom zentralen Abfahrtsplatz auf dem Deichtorplatz ab. Neu ist eine Möglichkeit für Digital-Interessierte: Erstmals können die Besucher ihre Programmtipps auf einer extra eingerichteten Twitterwall mit anderen teilen. (sta)
Lange Nacht der Museen,
Eintritt 12 Euro, ermäßigt 8 Euro.
www.langenachtdermuseen-hamburg.de
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