Te Deum am Tannenweg

Anzeige
Claudia Rometsch, Sopran, ist in Langenhorn keine unbekannte Künstlerin mehr. Sie wird beim Konzert am Tannenweg eine der Solistinnen sein. Foto: Krause

Das besondere Konzert zum Auftakt der vorweihnachtlichen Musiksaison

Langenhorn. Der Kirchenchor der Heiligen Familie lädt zu Beginn der vorweihnachtlichen Musiksaison zu einem ganz besonderen Hörgenuss ein. Einen, der vor genau 300 Jahren seinen Ursprung hat. Damals begannen nach über zehn Jahren Krieg in Utrecht Verhandlungen, den Spanischen Erbfolgekrieg zu beenden. 1713, zum Abschluss, erhielt Großbritannien unter anderen Gibraltar und Georg Friedrich Händel eine jährliche Pension von Queen Anne für sein Utrechter Te Deum, dass er als erstes Auftragswerk für den Hof zu London komponierte, zugesprochen.
So eine Pension hätte dem in Eutin geborenen Carl Maria von Weber auch gut zu Gesicht gestanden. Der in Dresden wirkende Romantiker hatte dort nicht nur mit heftigen Widerständen, sondern auch mit finanziellen Problemen zu kämpfen. Weber komponierte für die Feier der Goldenen Hochzeit von König Friedrich August und seiner Frau Maria Amalie Auguste von Sachsen im Jahre 1819 eigens eine Jubelmesse. Ohne positive finanzielle Auswirkungen für ihn. Doch das Werk blieb erhalten und lädt dazu ein, den Schöpfer des ‚Freischütz‘ von seiner kirchenmusikalischen Seite her kennen zu lernen. Werke von Bach und Telemann runden das Programm ab. (fjk)


Sonntag, 4. November 17 Uhr Konzert in der Kirche am Tannenweg 24. Der Kirchenchor der Hl. Familie sowie Claudia Rometsch, Stephanie Klein, Joachim Duske, Peter Veit und das Händel-Orchester Langenhorn. Leitung Georg Mikus.
Eintritt: 15 Euro (ermäßigt 12 Euro)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige