Auf der Skala ganz oben

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Kinder der SCALA-Kita überreichten ihrem Vizevorsitzenden bunte Blumen. Fred Menkhoff feierte seinen 80. Geburtstag mit Ehrengästen im Vereinsheim an der Lüttkoppel Foto: Biehl

Fred Menkhoff wurde 80. Viel Lob für 62 Jahre Ehrenamt

Von Bert C. Biehl
Langenhorn. Am Ende war der Jubilar gerührt und begeistert. „Das war sensationell, was da abgelaufen ist“, freute sich Fred Menkhoff.
Am vergangenen Donnerstag feierte der Vize-Vorstand des SC Alstertal-Langenhorn (SCALA) seinen 80. Geburtstag – und 60 geladene Gäste aus Sport, Wirtschaft, Politik und Verwaltung bereiteten ihm eine zünftige Feier.
Da durften die Kita-Kids mit Röschen in der Hand genausowenig fehlen wie das Geburtstagsständchen, für das Tennis-Spartenleiter Karl Drexel kurzerhand die Gästeschar zum Chor umfunktionierte. Auch Polizeipräsident Wolfgang Kopitzsch und Bezirksamtsleiter Harald Rösler stimmten in die Loblieder auf Menkhoff ein.
Rösler war es auch, der eine humorige Laudatio aus Sicht der Verwaltung vortrug. Denn Fred Menkhoff war schon längst da, bevor die meisten der heutigen Akteure in Politik und Verwaltung überhaupt auf der Bildfläche erschienen.
Mit 18 Jahren wurde Menkhoff Mitglied im Langenhorner TSV, einem der Vorgängervereine des heutigen SCALA. Der Fußballfan agierte als Spieler und Betreuer, später auch als Funktionär auf Verbandsebene.
Als sich LTSV und „Fichte Langenhorn“ 1970 zum SC Langenhorn zusammenschlossen, wurde Menkhoff Zweiter Vorsitzender. Die Vorsitzenden wechselten – Menkhoff blieb das Kontinuum, auch als SCL und TUS Alstertal 2002 zum SCALA fusionierten.
Hauptberuflich betrieb er von 1970 bis 1995 ein Sportartikel-Geschäft am U-Bahnhof Langenhorn-Nord, in dem sich die gesamte Langenhorner Sportwelt die Klinke in die Hand gab. Als jahrzehntelanger Ehrenamtler hat er beste Kontakte geknüpft – zur Verwaltung und Politik und vor allem zu Sponsoren aus der Wirtschaft. „Fred ist unsere beste Geldmaschine“, lobte denn auch SCALA-Vorsitzender Andreas Brannasch. Menkhoff ziehe im Hintergrund viele Fäden zum Wohle des Vereins. 1997 verlieh ihm der damalige Hamburger Innensenator Hartmut Wrocklage die Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes.
„Du bist ein charmantes Schlitzohr, das Leute um den Finger wickeln kann“, fasste Harald Rösler zur Erheiterung der Gäste zusammen. Und weil Fred Menkhoff seine Pläne bis zu ihrer Verwirklichung immer wieder aufs Neue anzubringen verstehe, „kannst du einem mit deiner Betriebsamkeit manchmal mächtig auf die Nerven gehen.“ Für den Verein hat sich das auch diesmal ausgezahlt: Statt Geschenken hatte sich der Jubilar Spenden für den SCALA-Kindergarten gewünscht und bekommen - so brachte Rösler 100 Euro aus seinem Verfügungsfonds mit.
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